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Kunstasyl 2008
Achtung: neues Spendenkonto von Asyl in Not!
Raiffeisen 32000 Kontonummer 5.943.139
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Bleiberecht !

Mobilisierungskonferenz
Freitag, 29.8., 11.30 – 17 Uhr
Arbeiterkammer Bildungszentrum, Großer Saal
1040 Wien, Theresianumgasse 16-18
 
Asyl in Not unterstützt die Mobilisierungskonferenz zum Tag des Bleiberechts, die von SOS Mitmensch und dem „Forum Asyl“ am kommenden Freitag im Bildungszentrum der Arbeiterkammer durchgeführt wird.
 
Die Konferenz dient der Vorbereitung zum gesamtösterreichischen Tag des Bleiberechts am 10.Oktober 2008. Wir bitten um zahlreiches Erscheinen.
 
Gerade jetzt, wo der Wahlkampf voll rassistischer Hetze begonnen hat, ist ein klares Signal nötig. Für das Menschenrecht auf Asyl, auf Respekt vor dem Privat- und Familienleben, auf Arbeit und auf Freizügigkeit.
 
Asyl in Not
Währingerstraße 59
1090 Wien
 
Spendenkonto:
Raiffeisen (Bankleitzahl 32000)
Kontonummer 5.943.139, Asyl in Not
 
 
Vorankündigung:
 
Kunst Asyl
15. Auktion zu Gunsten von Asyl in Not
 
Mittwoch, 17. September 2008, 19 Uhr
Semperdepot, Lehárgasse 6, 1060 Wien
 
Organisation: Nicole Delle Karth
 
Die Bilder sind online zu sehen, der Katalog wird demnächst verschickt.
 
Der Erlös dient zur Gänze der weiteren Arbeit von Asyl in Not

Bleiberecht - für wen?

Keine faulen Kompromisse!

Asyl in Not unterstützt den folgenden Rundbrief der Plattform für ein humanes Bleiberecht in Innsbruck.

Auch wir meinen, daß die Forderungen der großen, rein caritativen (und oft hoch subventionierten) Hilfsorganisationen – wie immer – viel zu kurz greifen.

Wir erinnern daher an unsere Forderungen zum Tag des Flüchtlings (www.asyl-in-not.org, Archiv 2008, „Asyl in Not zum Weltflüchtlingstag: Gleiche Rechte für alle!“).

Korrektur:

Alarm! Abschiebungswelle droht!

ALARM !

Abschiebungswelle droht!

Asyl in Not unterstützt den folgenden Aufruf der oberösterreichischen Bürgerinitiativen und bittet um rege Beteiligung.

Menschen, denen wir helfen konnten (3)

Teil 3:
„Dublin“-Odyssee eines jungen Afrikaners:
Italien – Deutschland – Italien – Deutschland – Italien - Österreich...

Menschen, denen wir helfen konnten (2)

Zweiter Teil:
Asyl für eine Journalistin aus Weißrußland

Menschen, denen wir helfen konnten (1)

Fallberichte von Michael Genner, Asyl in Not

Erster Teil:
Happyend für eine Familie aus dem Iran - 12 Jahre nach der Flucht ! Asyl wegen Missionstätigkeit für die Glaubensgemeinschaft der Ahl-e Hagh

UBAS: Verwahrlosung der Judikatur

Wie wird es erst im Asylgerichtshof sein?

Frau G. aus Tschetschenien ist schwer traumatisiert. Ihre Psychotherapeutin vom Verein ASPIS (Zentrum für Opfer von Gewalt, Universität Klagenfurt) schreibt in einer Stellungnahme an den Unabhängigen Bundesasylsenat:

Arme Tiroler!

Sie haben Platter nicht verdient.

Das wollten wir nicht! Wir wollten, dass er verschwindet. Aber nicht so und nicht dorthin. Er durfte sich nicht so sang- und klanglos davonstehlen. Der Kinderabschieber, Familienzerreißer hätte nach dem wohlverdienten Ende seiner Innenministerschaft hinter Gitter gehört – aber nicht ins schöne Land Tirol.

Halbjahresbilanz

Seit Anfang 2008 haben wir 23 Asylverfahren erwachsener Flüchtlinge (plus 17 Kinder) gewonnen: 12 Tschetschenen, 4 Iraner, 2 Armenier, 1 Afghane, 1 Iraker, 1 Kirgise, 1 Weißrussin und 1 Sudanese erhielten dank unserer konsequenten, parteiischen Rechtsvertretung Asyl. (Stand vom 20. Juni; Einzelfallbeschreibungen folgen in den nächsten Rundmails).

Asyl in Not zum Weltflüchtlingstag (20. Juni)

Gleiche Rechte für alle !

Tag für Tag werden Menschenrechte gebrochen in diesem Land. Werden Familien auseinander gerissen, unschuldige Menschen hinter Gitter gesteckt. Werden Folteropfer in der Schubhaft neuerlich traumatisiert.

Bleiberecht: Konferenz

Freitag 20.6., 13-17 Uhr, Albert Schweitzer Haus
Asyl in Not unterstützt den folgenden Aufruf von SOS Mitmensch:

Open Space Konferenz – Call for activities

Verhetzung

Asyl in Not erstattet Strafanzeige gegen Jörg Haider

An die Staatsanwaltschaft Klagenfurt;
zugleich an die Bundesministerin für Justiz, Dr. Maria Berger,
16. Juni 2008

Brand im Asylwerberheim:

Seltsame Berichterstattung

Unser Leser MinRat iR Dr. Heinz Leitner hat uns einen Leserbrief zukommen lassen, den er heute an den „STANDARD“ geschickt hat. Wir verbreiten ihn gerne weiter.

Platter und der ÖAMTC

Schützt eure Kinder! Tretet aus!

Unser Leser August Faschang macht uns darauf aufmerksam, daß der Österreichische Automobil-, Motorrad- und Touringclub (ÖAMTC) in seinem Vereinsmagazin ausgerechnet den derzeit noch amtierenden Polizeiminister und Kinderabschieber Günther Platter als „Kinderschützer“ bejubelt. August Faschang ist daher aus dem ÖAMTC ausgetreten und hat uns folgenden Brief geschickt, den wir gerne weiterverbreiten.

Kunstauktionen

Termine:

SOS Mitmensch veranstaltet Donnerstag, den 5. Juni, um 19 Uhr in der Österreichischen Postsparkasse, Georg Coch-Platz 2, 1010 Wien, seine alljährliche Kunstauktion, diesmal im Zeichen der Forderung nach einem Bleiberecht. http://kunst.sosmitmensch.at

Asyl in Not veranstaltet seine diesjährige Kunstauktion („Kunstasyl“) am 17. September 2008 ab 18 Uhr im Semperdepot; wir bitten den Termin jetzt schon vorzumerken.

Platters Uhr

Der Schulschluß steht vor der Tür. Platters Gnadenfrist für Arigona geht zu Ende. Er hat sich bisher allen vernünftigen Argumenten unzugänglich gezeigt. Weiß er nicht, dass auch seine Uhr tickt? Daß sein Schicksal als Politiker mit dem Arigonas verknüpft ist?

Asylgerichtshof: COLD CASE

Letzte Meldung:
Rohrböck bleibt

Josef Rohrböck, Mitbegründer des Unabhängigen Bundesasylsenats und einer der Pioniere der Asylrechtsprechung in Österreich, wird – Medienberichten zufolge – also doch in den Asylgerichtshof übernommen. Das ist ein Erfolg der demokratischen Öffentlichkeit. Mit der sonstigen Zusammensetzung dieses Gerichts werden wir uns noch beschäftigen. Fortsetzung folgt.

COLD CASE: Manfred Matzka
Kein Täter wird jemals vergessen

Wir Achtundsechziger (letzte Folge)

SPARTAKUS
Verrat und eine Falle

Je erfolgreicher wir gegen Nazis und Heime kämpften, je mehr wir unter der Arbeiterjugend Fuß fassten, umso verhasster waren wir unseren Feinden. Umso sicherer kam der Gegenschlag.

Wir Achtundsechziger (Teil vier)

SPARTAKUS
Verfolgung und Kampf

1969 saß ich wegen eines Mediendelikts sechs Wochen lang in Untersuchungshaft im Wiener Landesgericht. In einem Flugblatt hatten wir Polizeibrutalitäten auf dem „Twenshop“, einer Verkaufsmesse für Jugendliche, kritisiert – und nicht bedacht, dass hierzulande (wie Karl Kraus sagte) jede Ironie kursiv gedruckt werden muß, damit man sie als solche erkennt:

Prokop-Prozeß: Urteil bestätigt

Berufungen beider Parteien abgewiesen

Im Oberlandesgericht Wien fand am 7.Mai 2008 die Berufungsverhandlung im Prokop-Prozeß statt. Trotz der rechtswidrig kurzfristigen Ankündigung (die Ladung wurde nur 2 Tage vorher zugestellt!) war der Saal voll besetzt. Der Versuch, unter Ausschluß der Öffentlichkeit zu verhandeln, ist somit fehlgeschlagen. Wir danken ganz herzlich allen, die gekommen sind.

Folter und Deportation

Mittwoch, 7. Mai 2008, 11.30 Uhr,
Oberlandesgericht, 1010 Wien, Schmerlingplatz 11, Saal F, 2.OG:
Berufungsverhandlung im Prokop-Prozeß.

Wir Achtundsechziger, Teil 3

Wir setzen unsere Artikelserie zum Mai ´68 und seinen Folgen fort. Wie bisher, schreibe ich als Beteiligter aus meiner persönlichen Sicht, ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Objektivität.

Michael Genner, Asyl in Not

SPARTAKUS
Heimkampagne

Erster Mai 2008

Gleiche Rechte für alle !

Mai `68, zweiter Teil

Vom Berliner Vietnamkongreß zum Ersten Mai in Wien

Im Februar 1968 fuhr ich mit einer Delegation der sozialistischen Studenten zum Vietnamkongreß nach Berlin. Es war eindrucksvoll, eine Bildungsreise. Die Springer-Presse veranstaltete seit Wochen eine Hetzkampagne, die „Bild-Zeitung“ rief zur „Entscheidungsschlacht“ auf.

Wir Achtundsechziger

Das ist der erste einer Serie von Artikeln, die Asyl in Not in diesem „Gedenkjahr“ über die 68er-Bewegung in Österreich, ihre Ziele, Erfolge und Mißerfolge veröffentlicht. Ich schreibe als Beteiligter aus meiner persönlichen Sicht, ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Objektivität.

Aus der Arbeit unseres Teams

Zwischen Büro, Schubhaftgefängnis und Fremdenpolizei
Schicksale unserer Klienten

Familie M. (ein zweijähriges Kind, die Frau damals im sechsten Monat schwanger) war, als sie zum ersten Mal zu uns kam, schon rechtskräftig negativ; Verfahrenshilfeanträge an den Verwaltungsgerichtshof (VwGH) wurden gestellt. Der VwGH wollte wissen, warum wir den angefochtenen Bescheid für rechtwidrig erachten; kaum hatten wir das beantwortet, wurde der Ehemann plötzlich verhaftet.

Leseempfehlung:

„Die Bunte Zeitung“

Liebe Leserinnen und Leser,
in der aktuellen Ausgabe der „Bunten Zeitung“ (3/4 2008) finden Sie auf den Seiten 22 - 25 einen Artikel von und ein Interview mit Michael Genner, Obmann von Asyl in Not, zu den Themen: „Österreich, der Sumpf!“ und “Gehört Platter hinter Schloß und Riegel?“.

Arbeitssuche

Asyl in Not unterstützt ehemalige AsylwerberInnen bei der Suche nach Arbeit.

Auch nach der rechtlichen Regulierung ihres Aufenthalts ist der Weg, den Flüchtlinge durch die österreichische Wirtschaft und Gesellschaft, gehen, mühevoll und steinig. Heute stellen wir zwei KünstlerInnen vor, die mit großem Engagement (aber leider nicht immer so erfolgreich, wie wir es ihnen wünschen) ihre Familien zu ernähren versuchen.

Steiermark: Schubhaft abschaffen!

Asyl in Not begrüßt den Beschluß des Verfassungsausschusses des Landtages der Steiermark, die Abschaffung der Schubhaft zu fordern.

Email-Aktion Bleiberecht jetzt !

Mailaktion BLEIBERECHT JETZT!
FÜR MENSCHLICHKEIT UND VERNUNFT!

Gesamtösterreichische Kampagne

Bleiberecht - jetzt !

Aktionstag 30.Mai
Bleiberechtstag Oktober 2008

Nie wieder! Darum:

Neu wählen !

Ach so... Das ist gar nicht mehr aktuell, was ich da schreibe? Neuwahlen - abgeblasen? Die dort oben sind sich wieder über alles einig? Liebe Leserinnen und Leser, uns lassen diese Machtspiele kalt.

Zu viel Ungeheuerliches geschieht Tag für Tag. Es ist Zeit, dass es anders wird. Neuwahlen wären dafür nicht genug. Neu wählen, anders wählen – und dann dafür sorgen, daß es Gestalten wie Prokop und Platter, Löschnak und Matzka nie wieder gibt auf der Bühne dieses Landes: das tut not.

Aufkleber "NIE WIEDER! darum NEU WÄHLEN" und "Schubhaft ist Folter"

Diese Aufkleber können ab sofort bei office@asyl-in-not.org bestellt werden!
Schubhaft ist Folter      Neu wählen!

Diese Aufkleber können ab sofort bei office@asyl-in-not.org bestellt werden!

Die Aufrechten

Die Aufrechten sind immer eine Minderheit. Jedenfalls – in den harten Zeiten. Vor siebzig Jahren war keiner gezwungen, seines Nachbarn Hab und Gut zu plündern. Aber er „durfte“ es tun, wenn der Nachbar ein „Jud’“ war. Nur wenige leisteten Widerstand. Nicht die Kirchen; die Bischöfe begrüßten den Anschluß. Nicht die Sozialdemokraten; Karl Renner stimmte freudig mit „Ja“. Und schon gar nicht die Austrofaschisten, die Zerstörer der Demokratie.

Vor siebzig Jahren

Anschluß, Arisierung und Zwangsarbeit

März 1938: Der Sumpf an der Macht. Jubelnde Massen auf dem Heldenplatz. Die ersten Züge rollen aus Österreich nach Dachau. Eichmann in Wien. Der gesamte Apparat, wohl geübt darin, jede Freiheitsregung niederzumetzeln, läuft über zu den neuen Herren, mit denen so manche in der Polizei, in der Justiz, im Heer so lange schon sympathisierten.

Leseempfehlung:


Liebe Leserinnen und Leser,
im neuen „Augustin“ (27.2.-11.3.2008) finden Sie auf Seite 9 ein Interview mit Michael Genner, Obmann von Asyl in Not, zum Thema: „Schubhaft ist Haft ohne Schuld“. Wir empfehlen Ihnen (aber nicht nur deshalb) diese Zeitung (und nicht nur diese Nummer) zum Kauf.

Kreuzweg der Flüchtlinge

Asyl in Not unterstützt den „Kreuzweg der Flüchtlinge“ in Oberwart und ruft zur Teilnahme auf:

„Kreuzweg der Flüchtlinge“ in Oberwart
Samstag, 15. März 2008, 14:00 Uhr
Treffpunkt und 1. Station:
Musikschule Oberwart, Ambrosigasse (ehem. Synagoge)

Gedenkjahr 2008

Nie wieder Faschismus!

Vor 75 Jahren, im März 1933, errichtete der christlichsoziale Bundeskanzler Engelbert Dollfuß die klerikale, austrofaschistische Diktatur. Seit langem hatten sich die Christlichsozialen (die Vorläuferpartei der heutigen ÖVP) auf diesen Kurs festgelegt. Die Machtergreifung Hitlers in Deutschland, wenige Wochen zuvor, gab ihnen frischen Mut.

Es wird weiter verhaftet!

Fremdenpolizei: Nur ein "Protokollierungsfehler"…

Liebe Leserin, lieber Leser, wahrscheinlich waren Sie noch nie im Gefängnis. Deshalb ist das alles, was da steht, für Sie weit weg. Aber trotzdem - stellen Sie sich das einmal vor:

Asyl in Not veröffentlicht brisantes Protokoll der Fremdenpolizei

und fordert Platters Sturz

Alle Schubhaftbescheide waren rechtswidrig.
Sicherheitsdirektion: „Nicht entmutigen lassen! Weiter Schubhaft verhängen“…
Absprachen zwischen „Unabhängigem“ Verwaltungssenat und Fremdenpolizei

Von Hessen lernen: Schubhaft-Platter muß weg

Verwaltungssenat hebt Traiskirchner Verhaftungen auf:
Platter hat klar rechtswidrige Weisung erteilt!

Hetzjagd auf Tschetschenen in Kärnten:

Haider als Putins verlängerter Arm?

Jetzt hat es sogar die Polizei festgestellt:
Abgeschobene Tschetschenen sind unschuldig!
http://derstandard.at/?url=/?id=3193684;
Der STANDARD, Printausgabe, 23.1.2008

Schubhaft ist Folter! Demonstration und Kundgebung: 26.01.2008 in Bludenz

Eine gemeinsame Aktion von
Sozialistische Jugend Vorarlberg
und
Asyl in Not

Wieder einmal brodelt der Sumpf

Wahlen stehen vor der Tür, der Sumpf breitet sich aus, quer durch die Parteien. Ein sattsam bekannter Landesführer schiebt tschetschenische Familien, nach dem Zufallsprinzip, ohne irgendein rechtsstaatliches Verfahren, aus seinem Reichsgau ab. Unter ihnen schwer Traumatisierte, unter ihnen einen Jugendlichen, der vor kurzem erst von einem Nazi-Klachl mit Messerstichen schwer verletzt worden ist.

 

Asyl in Not, Währingerstraße 59, A-1090 Wien