Recht spenden!
zur Startseite

Facebook Facebook



Preisträger der Dr. Bruno Kreisky Stiftung für Verdienste um die Menschenrechte (1991)

Michael Genner, Obmann von Asyl in Not, ist Preisträger der Österreichischen Liga für Menschenrechte (2011) für besonders couragierte Verdienste zur Umsetzung des Menschenrechts auf Asyl.


Adresse:
Währinger Straße 59/2/1
1090 Wien

Beratungszeiten:
Mo. von 9 bis 15 Uhr

Telefonische Auskünfte:
Mo. bis Fr. von 10 bis 12 Uhr

 

zur Sitemap

Kunstasyl
Spendenkonto:
IBAN: AT293200000005943139 - BIC: RLNWATWW
Suche starten Online Spenden Asyl in Not RSS-Feed

Afghanisches Mädchen erhält Asyl

Druckansicht öffnen
Ein Erfolg unserer Rechtsberatung
 

Im Februar 2017 lernte ich Familie Rahimi (Name geändert) kennen. Hr. Rahimi war im Kindesalter aus Afghanistan geflohen, nachdem die Taliban Herat eingenommen hatten. Gemeinsam mit seiner Ehefrau und seinen beiden Töchtern, ebenfalls afghanische Staatsbürgerinnen, ist er im Herbst 2015 aus dem Iran, wo die Familie sich nie legal aufhalten durfte, weiter nach Europa geflüchtet.
 
Nach einem nur kurzen Gespräch mit Fr. Rahimi und ihrer ältesten Tochter war klar, dass ihnen Asyl in Österreich gewährt werden muss. Beide sind westlich orientierte Frauen, die selbstbewusst auftreten und keinen Platz hätten in der afghanischen Gesellschaft, dort Gewalt ausgesetzt wären. Der ältesten Tochter war sogar in Österreich ein Preis für besondere Zivilcourage verliehen worden, Deutsch mit ihr zu sprechen war ohne große Probleme möglich.
 
Das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl sah den Fall anders – man erkannte zwar subsidiären Schutz zu, womit ein zunächst auf ein Jahr befristetes Aufenthaltsrecht verbunden ist, aber nicht mehr. Inwieweit die älteste Tochter in Afghanistan als westlich orientiertes Mädchen ohne Gefahr einer Verfolgung leben könnte, hat man nicht einmal überprüft. Eine klare Fehlentscheidung. Ich erhob eine Beschwerde für die Familie und übernahm die rechtliche Vertretung des Falles.
 
Wenig später wurde die Beschwerdeverhandlung am Bundesverwaltungsgericht anberaumt. Die älteste Tochter wurde zuerst befragt, knapp eine Stunde lang. Auf deutscher Sprache antwortete sie dem Richter auf seine Fragen dazu, wie sie sich das Leben in Österreich in Zukunft vorstellt, wie sie zu Karriere und Familie steht, welchen Stellenwert Religion für sie hat.
 
Sie sprach davon, dass sie daran glaubt, dass Frauen und Männer gleichberechtigt sein müssen, dass sie es ablehnt wie Frauen in Afghanistan zu Hause sitzen zu müssen und das Haus nicht gefahrlos verlassen zu können. Sie sprach von ihren Wünschen als Flugtechnikerin zu arbeiten, davon, dass sie sich auch für andere Religionen als den Islam interessiert. Rasch war klar: Ein Leben in Afghanistan kann ihr nicht zugemutet werden, als selbstbestimmte junge, westlich orientierte Frau müsste sie dort Verfolgung befürchten.
 
Der Richter erkannte der gesamten Familie Asyl zu, eine Befragung der Eltern und der jüngeren Schwester war gar nicht mehr nötig. Da der ältesten Tochter eindeutig Asyl zuzuerkennen war, musste auch den anderen Familienangehörigen der gleiche Schutz gewährt werden (BVwG 21.11.2017, W123 2151408-1, Dr. Michael Etlinger).
 
Wir freuen uns, dass die beiden Töchter der Familie ihre ersten Weihnachtsferien als Asylberechtigte in Österreich verbringen und hier nun erstmals seit Geburt frei von Ungewissheit und von Angst vor einer Abschiebung in ein Land, das ihnen völlig fremd ist, in eine gute Zukunft blicken können.
 
Mag. Norbert Kittenberger
Leiter der Rechtsabteilung von Asyl in Not
 
www.asyl-in-not.org
 
Spendenkonto: Asyl in Not
IBAN: AT29 3200 0000 0594 3139
BIC: RLNWATWW
 
Online spenden:
http://www.asyl-in-not.org/php/spenden.php
 
 
Facebook Plugin laden
spacer

Bilanz der Rechtsberatung

Druckansicht öffnen
Stand Ende November 2017
 
Weihnachten steht vor der Tür, das Jahr neigt sich dem Ende zu – Zeit, Bilanz zu ziehen! Wir von Asyl in Not blicken auf ein arbeitsintensives, aber spannendes und vor allem auch erfolgreiches Jahr zurück.
 
Bis Ende November haben wir alleine in unserer offenen Beratungszeit (jeden Montag 9-15 Uhr) 1951 Beratungen durchgeführt, das ist eine fast doppelt so hohe Anzahl als im Vergleichszeitraum vor zwei Jahren und übertrifft auch bei weitem den Arbeitsaufwand im Jahr 2016.
 
In diesen 1951 Gesprächen haben wir uns in jedem Einzelfall bemüht, den Menschen bestmögliche Beratung zu bieten, in vielen Fällen haben wir die Fälle auch weiter betreut, was zu vielen weiteren intensiven und langen Konsultationen an anderen Wochentagen geführt hat.
 
Es freut mich Ihnen, liebe LeserInnen und ganz besonders Ihnen, liebe SpenderInnen, verkünden zu dürfen, dass unsere rechtliche Arbeit von Jahresbeginn 2017 bis Ende November 112 Menschen vor einer Abschiebung in ein Land, in dem ihnen Verfolgung gedroht hätte oder in dem sie unmenschlichen oder erniedrigenden Lebensbedingungen ausgesetzt gewesen wären, bewahren konnte.
 
57 dieser Menschen haben Asyl in Österreich bekommen, zuletzt eine afghanische Familie mit zwei minderjährigen Töchtern – ein Erfolg, der mich persönlich besonders gefreut hat und über den ich in einem eigenen Artikel gleich unten ausführlicher berichten werde. Aber auch viele weitere Menschen haben hier dank unserer Hilfe Schutz gefunden, darunter eine Frau aus Nigeria, die Opfer von Menschenhändlern geworden war und palästinensische Flüchtlinge, die in ihrem Flüchtlingslager in Syrien nicht länger sicher waren.
 
19 Menschen erhielten subsidiären Schutz in Österreich, überwiegend afghanische Staatsbürger, die in Afghanistan unmenschliche Lebensbedingungen vorfinden würden, weil sie nicht in der Lage wären in dem zerstörten und kaputten Staat eine Existenzgrundlage zu erwirtschaften. Für solche Menschen ist es, wie wir zuletzt öfters berichtet haben, deutlich schwerer geworden, subsidiären Schutz in Österreich zu finden, nicht zuletzt wegen eines fragwürdigen Gutachtens des Sachverständigen Mag. Karl Mahringer und einer restriktiven Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofs. Wir bemühen uns dennoch weiter, in jedem einzelnen Fall Schutz für die von uns betreuten AsylwerberInnen zu erstreiten.
 
14 Menschen haben eine Aufenthaltsberechtigung oder Aufenthaltsberechtigung plus erhalten, ein so genanntes „Bleiberecht“. Sie dürfen in Österreich bleiben, weil sie hier so gut integriert sind oder weil sie hier starke familiäre Bindungen haben.
 
Besonders gefreut hat mich der Fall einer tschetschenischen Mutter mit ihren drei Kindern, die ich seit vier Jahren im Verfahren betreue. Der ursprünglich krebskranke Sohn war erfolgreich behandelt worden, daraufhin musste die Familie zittern, abgeschoben zu werden. Die Integration der Mutter, vor allem aber der Kinder, war herausragend gut. Die Kinder sprechen allesamt fließend Deutsch, können sehr gute Schulleistungen aufweisen und werden mit Sicherheit hier Arbeit finden und eine gute Zukunft haben können.
 
Nach einigem Hin und Her hat letztlich auch das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl unsere Ansicht geteilt, die Familie ist nicht länger von einer Abschiebung bedroht.
 
Für 11 weitere Menschen haben wir erreicht, dass die angefochtenen Bescheide zumindest aufgehoben wurden, sie bekommen eine zweite Chance beim Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl.
 
11 Menschen konnten wir vor einer Abschiebung in andere europäische Staaten, die wegen der Bestimmungen der Dublin III-Verordnung gedroht hätte, bewahren.
 
Mein besonderer Dank gilt neben Ihnen, liebe SpenderInnen und Spender, die unsere rechtliche Arbeit dieses Jahr überhaupt erst möglich gemacht haben, den bezahlten MitarbeiterInnen des Rechtsberatungsteams, die heuer für uns die ganze Zeit über oder zumindest Teile davon tätig waren, nämlich Franziska Perl, Ariane Olschak, Marianna Mkrtchian und Michael Genner und vor allem auch unseren vielen ehrenamtlichen RechtsberaterInnen und DolmetscherInnen, die aufzuzählen den Rahmen sprengen würde. Asyl in Not kann sich froh schätzen, auf derart viele engagierte und kompetente Menschen zurückgreifen zu dürfen.
 
Mag. Norbert Kittenberger,
Leiter der Rechtsabteilung

Spendenkonto: Asyl in Not
IBAN: AT29 3200 0000 0594 3139
BIC: RLNWATWW
 
Online spenden:
http://www.asyl-in-not.org/php/spenden.php

 
Facebook Plugin laden
spacer

Achtung, wichtige Hinweise

Druckansicht öffnen
SOS Mitmensch: Faktendossier Rechtsextreme
Weitere Aktionen der Zivilgesellschaft

 
Asyl in Not begrüßt und unterstützt die Bemühungen von SOS Mitmensch, den Einzug von Rechtsextremen in die Regierung zu unterbinden.
Siehe dazu das umfangreiche Dossier:

https://www2.sosmitmensch.at/faktendossier-extremismus
 
Mehr als 15.000 Menschen haben bereits eine Protestnachricht an Kurz, Kern und Van der Bellen geschickt:
https://www.sosmitmensch.at/site/petition/petition/21.html
 
Asyl in Not ruft die demokratische Zivilgesellschaft zu erhöhter Wachsamkeit auf.
 
Am (einstweilen noch unbekannten) Tag X der Angelobung werden die Plattform für eine menschliche Asylpolitik und die Offensive gegen rechts eine Kundgebung am Ballhausplatz abhalten.
 
Am darauf folgenden Samstag wird eine Demonstration stattfinden. Treffpunkt 14 Uhr beim Westbahnhof.
 
Beachten Sie die Nachrichten im Internet:
 
https://www.sosmitmensch.at/
http://menschliche-asylpolitik.at/
www.asyl-in-not.org
 
Spendenkonto: Asyl in Not
IBAN: AT29 3200 0000 0594 3139
BIC: RLNWATWW
 
Online spenden:
http://www.asyl-in-not.org/php/spenden.php

 
Facebook Plugin laden
spacer

Zur Lage

Druckansicht öffnen

 
Wir werden also eine schwarz-blaue Regierung bekommen. Die Grünen sind rausgeflogen aus dem Parlament und auch sonst (von rühmlichen Ausnahmen wie Birgit Hebein und Faika El-Nagashi abgesehen) aus meiner Wahrnehmung verschwunden. Die Liste Pilz ist geköpft und versucht, trotzdem zu überleben, aber sonst hört man von ihr nichts.

Die SPÖ geht in Opposition. Vielleicht kann sie sich unter Christian Kern als halblinke Kraft profilieren. Das wird nur dann möglich sein, wenn es gelingt, rechte Fransen à la Doskozil und Ludwig (und wie heißt der in Linz?) nachhaltig abzuschneiden. Was aber leider unwahrscheinlich ist.
 
Und jetzt wird es spannend. Denn es liegt jetzt fast allein an uns, den NGOs, der außerparlamentarischen Zivilgesellschaft, den politischen Kampf gegen das Unrecht zu führen.
 
Die letzten Verschärfungen des Asylrechts (wie vergessen das nie!) hat noch das bisherige rot-schwarze Regime beschlossen:
 
So den Zwang, in einem von Amts wegen zugewiesenen Bundesland zu wohnen, auch wenn man anderswo private Bindungen hat. Ebenso die Verpflichtung, in einem bestimmten Quartier zu wohnen, damit man leichter abgeschoben werden kann. Und vermehrte Vollmachten für die Polizei, etwa für Hausdurchsuchungen.
 
So darf die Polizei in Wohnungen privater Unterstützender eindringen, wenn „aufgrund bestimmter Tatsachen anzunehmen ist“, dass eine Person, gegen die ein Festnahmeauftrag erlassen wurde, sich dort aufhält. Die Polizei darf auch Grundstücke betreten, wenn  „angenommen“ werden kann, daß dort drei Fremde sind, unter ihnen vielleicht ein Illegaler…
 
Es ist „anzunehmen“ (um bei diesem Ausdruck zu bleiben), daß die Polizei davon reichlich Gebrauch machen wird, zumal wenn das Innen-, pardon: Heimatschutzministerium unter dem neuen Regime an die FPÖ fallen sollte.
 
Es wird der Polizei wohl nicht schwerfallen, einfach „anzunehmen“, daß sich in der für die Betreuung Schutzsuchender genutzten Wohnung eines Unterstützers drei Fremde aufhalten und einer davon womöglich „illegal“ sein könnte.
 
Diese Gesetzesbestimmung ermöglicht also die Ausübung von Psychoterror gegen Unterstützende, um die Bewegung zu schwächen. Es kann aber sehr wohl auch sein, daß dieser Schuß nach hinten losgeht, da vermehrte Hausdurchsuchungen bei inländischen Privatpersonen Empörung auslösen und vermehrten Widerstand zur Folge haben werden. Es kommen also auch in dieser Hinsicht interessante Zeiten auf die Zivilgesellschaft zu.
 
Jetzt soll es aber mit dem schwarz-blauen Pakt, soweit wir ihn bisher kennen, noch schlimmer werden: Asylsuchende sollen nicht mehr privat wohnen dürfen, also nur mehr in Massenquartieren.
 
Wohngemeinschaften zwischen Einheimischen und Geflüchteten (wie sie während der großen Fluchthilfebewegung des Jahres 2015 überall im Land entstanden sind!) sollen also, wenn das so durchgeht, verboten sein. Warum wohl? Es soll verhindert werden, daß die Asylsuchenden Deutsch lernen, Freundschaften schließen, womöglich Liebesbeziehungen eingehen, überhaupt: daß sie sich integrieren. Diese Maßnahme ist auch ein Schlag gegen Wien, wo von 19.000 grundversorgten Asylsuchenden 13.000 privat untergebracht sind.
 
Auch die Einbürgerung wird erschwert: Anerkannte Flüchtlinge sollen nicht wie bisher nach sechs, sondern erst nach zehn Jahren die Staatsbürgerschaft erhalten, also genauso lange warten müssen wie „gewöhnliche“ Fremde. Dies steht in Widerspruch zu Artikel 34 der Genfer Flüchtlingskonvention, der ausdrücklich eine erleichterte und beschleunigte Einbürgerung von Konventionsflüchtlingen anordnet.
 
Drastisch gekürzt soll die Mindestsicherung werden, auf die anerkannte Flüchtlinge in gleichem Maße Anspruch wie inländische Arme haben. Diesem Angriff auf das karge Eigentum armer Menschen hat das rot-grüne Wien sich nun entgegengestellt; wir begrüßen das und erinnern das neue schwarz-blaue Regime an das Bibelwort: „Du sollst nicht stehlen!“
 
Aber auch die inländischen Armen werden unter Schwarz-Blau zu leiden haben. So will die künftige Regierung den Pflegebedürftigen (die ohnedies den Großteil ihres Geldes hergeben müssen) nun auch das bisher vom staatlichen Zugriff verschonte 13. und 14. Monatsgehalt wegnehmen, sodaß sie völlig zu Gnadenbrotempfängern werden.
 
Wesentlich ist also, daß Verschärfungen in allen gesellschaftlichen Bereichen bevorstehen, nicht nur bei Asyl und Migration, sondern ganz besonders im Sozialbereich. Es ist ein Sparpaket zu befürchten, das gerade die Ärmsten trifft. Hingegen werden Steuergeschenke an die Wohlhabenden ausgeschüttet.
 
Es ist also eine Regierung der Reichen, die jetzt ans Ruder kommt. Den Widerstand dagegen zu organisieren, wird Aufgabe der Zivilgesellschaft sein: der NGOs, der vielen privaten Initiativen überall im Land.
 
Wie es ausgeht, hängt davon ab, ob es gelingen wird, die vorhandenen Strukturen der Fluchthilfebewegung mit dem Kampf um die Rechte der Armen insgesamt zu verknüpfen.
 
Zehntausend Menschen bildeten am 15. November eine Lichterkette um das Regierungsviertel, eine Schutzkette gegen die Machtübernahme durch die Rechtsextremen. Es war nur ein Beginn.
 
Michael Genner
Obmann von Asyl in Not
23. November 2017

 
www.asyl-in-not.org
 
Spendenkonto: Asyl in Not
IBAN: AT29 3200 0000 0594 3139
BIC: RLNWATWW
 
Online spenden:
http://www.asyl-in-not.org/php/spenden.php
 
 
Facebook Plugin laden
spacer

Einer vergewaltigten Frau glaubt das BFA nicht…

Druckansicht öffnen
Eine junge Afghanin flüchtete Anfang 2016 gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrer minderjährigen Schwester aus Afghanistan – genauer: aus der Provinz Helmand, einer Grenzregion zu Pakistan, welche seit Jahren unter der alleinigen Kontrolle der Taliban steht und in welcher neuerdings auch der IS mehrere Stützpunkte hat. Ihr Vater wurde bereits vor Jahren getötet, ihr Bruder ist verschollen.
spacer

HIV-kranke Frau soll abgeschoben werden!

Druckansicht öffnen
Aus unserer täglichen Arbeit:
HIV-kranke Frau soll in die Russische Föderation abgeschoben werden
spacer

Informationen zur Spendenbegünstigung (Steuerabsetzbarkeit)

Druckansicht öffnen
Liebe Spenderin / lieber Spender von Asyl in Not!

Spenden an Asyl in Not sind von der Steuer absetzbar. Unsere Registrierungsnummer beim BMF: SO 2557. Dazu einige wichtige Hinweise:
spacer

Ein guter Tag, trotz alledem...

Druckansicht öffnen
100 Menschen vor Abschiebung, Folter und Tod bewahrt
spacer

Wer sind wir?

Druckansicht öffnen
Zur Wahl...
spacer

Erfolg der Kunstauktion

Druckansicht öffnen
„KunstAsyl“ hat uns am 10. Oktober 2017 einen Erlös von 43.280.- Euro gebracht. Das ist um rund 5000.- mehr als im Vorjahr, jedoch deutlich weniger als in früheren Jahren, z.B. 2015. Wir hoffen aber, daß es auch diesmal durch den Nachverkauf um einiges mehr sein wird. Der Organisatorin und Kuratorin von "KunstAsyl", Barbara Pichler, den KünstlerInnen und KäuferInnen sowie unserem Auktionator Otto Hans Ressler danken wir ganz herzlich!
spacer

KUNSTASYL

Druckansicht öffnen
Benefizauktion zugunsten von Asyl in Not:
Dienstag 10. Oktober 2017, 19 Uhr
Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste (Semperdepot)
Lehargasse 6-8, 1060 Wien.
spacer

Vor der Wahl

Druckansicht öffnen
Liebe Leserinnen und Leser, wir schreiben Ihnen kurz vor der Parlamentswahl, somit in einer äußerst angespannten politischen Lage. Wir wissen nicht, mit welcher Regierung wir es zu tun haben werden, welche neuerlichen Verschärfungen des Asylrechts drohen. Aber die tägliche Hetze gegen „Fremde“, gegen Arme, ja sogar gegen Kinder mit „fremden“ Namen zeigt uns eindrucksvoll, was auf uns erwarten kann.
spacer

Demonstration

Druckansicht öffnen
Gegen Rassismus, Sexismus und Sozialabbau
Unsere Antwort: Solidarität.

Demonstration
Samstag 7. Oktober 2017, 14 Uhr
U2 Schottentor.
spacer

"Zerstörung des sozialen Bandes?"

Druckansicht öffnen
Rede von Michael Genner auf der Tagung
"Die Angst vor dem Fremden. Aussonderung oder Diskurs"

9. September 2017, Brotfabrik, Wien
Veranstalter: ZADIG, Viennese Psychoanalytic Seminar

Die „Angst“ vor „dem Fremden“ ist eine Schöpfung der Herrschenden. Sie dient ihnen dazu, das soziale Band zu zerstören, welches die Beherrschten, nach Freiheit Durstenden verbindet und im Kampf vereint.
spacer

Sommerliche Erfolge

Druckansicht öffnen
Liebe Leserinnen und Leser, zwischendurch auch wieder was Positives. Ich freue mich für einen jungen Afghanen, dessen Beschwerde gegen einen haarsträubenden Bescheid des Bundesamtes für Fremdenwesen und Asyl (BFA) ich im März dieses Jahres geschrieben habe und den ich schon im Juli zur Verhandlung im Bundesverwaltungsgericht (BVwG) begleiten durfte.
spacer

Gerade jetzt: Dublin muß weg!

Druckansicht öffnen
Die Festungsherren im Richtertalar haben Unrecht gesprochen. Das wundert uns nicht allzu sehr. Asyl in Not hat sich noch niemals Illusionen gemacht über die bürgerliche Justiz, wo immer sie sitzen mag, in Wien, in Straßburg, in Luxemburg, in Brüssel oder anderswo. Ihre Unabhängigkeit ist Lüge. Sie steht immer im Dienst des Systems.
spacer

Fall "Wiener Zeitung": Ein Zwischenerfolg

Druckansicht öffnen
Keine fristlose Entlassung, sondern „nur“ Suspendierung

Wir freuen uns, daß unsere gestrige Veröffentlichung schon nach kurzer Zeit einen Teilerfolg gebracht hat. Ines Scholz wird doch nicht fristlos entlassen, sondern nur suspendiert:
spacer

Fall "Wiener Zeitung": Ein Zwischenerfolg

Druckansicht öffnen

Keine fristlose Entlassung, sondern „nur“ Suspendierung

 
Wir freuen uns, daß unsere gestrige Veröffentlichung schon nach kurzer Zeit einen Teilerfolg gebracht hat. Ines Scholz wird doch nicht fristlos entlassen, sondern nur suspendiert:

"Wir haben überlegt, die Dame zu entlassen, haben uns dann aber für eine Suspendierung entschieden", berichtete der Eigentümervertreter gegenüber krone.at: http://www.krone.at/oesterreich/beissattacke-auf-beamtin-journalistin-suspendiert-eklat-bei-einsatz-story-580437

Ein Beweis mehr dafür, daß Kampf sich lohnt. Aber damit geben wir uns nicht zufrieden. Ines Scholz muß voll rehabilitiert werden und breiten Raum erhalten, um in ihrer "Wiener Zeitung" über diesen Polizeiskandal zu berichten.

Michael Genner
Obmann von Asyl in Not
27. Juli 2017

 
Spendenkonto: Asyl in Not
IBAN: AT29 3200 0000 0594 3139
BIC: RLNWATWW
 
Online spenden:
http://www.asyl-in-not.org/php/spenden.php
 
 
Facebook Plugin laden
spacer

Asyl in Not verurteilt Polizeieinsatz gegen Flüchtlingsfamilie

Druckansicht öffnen
Solidarität mit Vaha Banjaev und Ines Scholz

Am Montag, 24. Juli, frühmorgens drangen Polizeibeamte in eine Wohnung am Rennbahnweg ein, um eine seit vergangenen Herbst in Wien lebende tschetschenische Familie (Vater, Mutter, sechs Kinder) im Zuge eines „Dublin-Verfahrens“ nach Polen zu deportieren. Eines der Kinder ist schwer behindert; ein anderes kam erst kürzlich in Wien zur Welt.
spacer

Noch nie so viele...

Druckansicht öffnen
Seit ich bei Asyl in Not bin, und das sind immerhin fünf Jahre, hatten wir, glaube ich, noch nie so viele Menschen bei uns an einem einzelnen Beratungstag wie heute - 69 Menschen wollten heute Beratung. Und wir haben nicht nur alle Beratungen bewältigt, sondern konnten auch zumindest den Großteil des Angefragten - Vorbereitungen zu Einvernahmen, Stellungnahmen zu Länderfeststellungen, Beschwerden - annehmen; auch wenn uns das an die Grenze des Möglichen gebracht hat und unsere Ressourcen (mal wieder) ziemlich ausgelastet hat.
spacer

Solidarität mit den algerischen Frauen

Druckansicht öffnen
Das heißt:
Kampf dem politischen Islam!

http://lavoixdalgerie.com/3000-femmes-dannaba-repliquent-a-campagne-anti-bikini-islamistes/
spacer

Vor neunzig Jahren

Druckansicht öffnen
Am 15. Juli 1927 gingen tausende Menschen in Wien auf die Straße, um gegen den Freispruch faschistischer Mörder zu protestieren. Im burgenländischen Schattendorf hatten „Frontkämpfer“ einen Invaliden und ein Kind erschossen. Sie blieben ungestraft. Es war kein Einzelfall.
spacer

Nicht krank genug...

Druckansicht öffnen
In einem früheren Rundbrief berichteten wir von einem Erfolg: Ein krebskranker Mann aus Dagestan bekam subsidiären Schutz zugesprochen, da eine Abschiebung für ihn den Tod bedeutet hätte.
spacer

Sommerferien... Und dann?

Druckansicht öffnen
Liebe Leserinnen und Leser, Asyl in Not wünscht Ihnen alles Liebe und Gute, einen erholsamen Sommer und viel Kraft für die Zeit danach.

Ein schmutziger Wahlkampf hat begonnen. Die Rechten aller Schatten und Farben greifen wieder einmal nach der Macht. Zwar hat die Wahlbewegung vom Vorjahr bewiesen, daß es immerhin in Österreich eine Mehrheit links vom Faschismus gibt. Aber ein Großteil der politisch Handelnden hat nichts daraus gelernt.
spacer

Für uns gefallen

Druckansicht öffnen
Geht’s mich was an…[1]
Wenn ein Deportierter in Afghanistan erschossen wird

Farhad war 29, als er starb. Zwei Jahre zuvor war er aus Afghanistan nach Deutschland geflüchtet. Sein älterer Bruder hatte dort Schutz gefunden. Aber die Lage hatte sich geändert seither. Farhads Asylantrag wiesen die deutschen Behörden ab. Die EU hatte nämlich mit der korrupten afghanischen Regierung ein Rücknahmeabkommen geschlossen. Einen Teufelspakt.
spacer

Afghanistan! Abschiebung in die Ungewissheit

Druckansicht öffnen
In der Nacht von 30.05. auf 31.05. wurde Amir[1] nach Afghanistan abgeschoben. Er sitzt jetzt alleine in Kabul, hat Angst auf die Straßen zu gehen, kratzt mühsam Geld zusammen, um das Land schnell wieder verlassen zu können, nach Teheran, nach Islamabad, irgendwohin, wo es sicher ist.
spacer

Donnerstag 1. Juni 2017, 17:30 Uhr: Uni Klagenfurt

Druckansicht öffnen
Buchvorstelllung
Donnerstag 1. Juni 2017, 17:30 Uhr
Universität Klagenfurt, HS 7, Mensa
Veranstaltung der ÖH Klagenfurt/Celovec

Michael Genner
Verleitung zum Aufstand. Ein Versuch über Widerstand und Antirassismus.
spacer

Demonstration: Afghanistan ist nicht sicher!

Druckansicht öffnen
Afghanistan bis not safe
#LasstUnsBleiben#LetUsStay

Asyl in Not unterstützt den Aufruf der Plattform für eine menschliche Asylpolitik
Demonstration, Samstag 20. Mai 2017, 14 Uhr, Karlsplatz - Bundeskanzleramt
spacer

Es war ein wunderschöner Abend in der Albertina

Druckansicht öffnen

Ein schöner Erfolg für die Geflüchteten und für Asyl in Not. Ganz herzlicher Dank gebührt Caspar Einem und seiner Frau für diese großzügige Spende aus ihrer Kunstsammlung, die uns einen Erlös von rund 10.000.- Euro gebracht hat. Ebenso herzlich danke ich Otto Hans Ressler, der die Auktion durchführte, Ani Gülgün Mayr für die Moderation und Kübra Atasoy, die die Veranstaltung konzipiert und organisiert hat. Und ebenso natürlich den Käuferinnen und Käufern. Einige Bilder sind noch im Nachverkauf erhältlich. Wir freuen uns schon auf die große, jährliche Kunstasyl-Auktion im Herbst!
 
www.kunstasyl.at
Online spenden:
http://www.asyl-in-not.org/php/spenden.php
 
Facebook Plugin laden
spacer

Caspar Einem über Michael Genner

Druckansicht öffnen
Meine erste Begegnung mit Michael Genner war eine über sein Buch und seinen Vater vermittelte: 1980, lange vor meiner Zeit als Innenminister, hatte ich das Buch „Mein Vater Laurenz Genner. Ein Sozialist im Dorf“ gekauft und gelesen. Das war eine Zeit, in der ich Literatur über beachtliche Persönlichkeiten im Kampf gegen Faschismus und Nationalsozialismus und für echte linke Politik geradezu verschlungen habe.
spacer

Michael Genner über Caspar Einem

Druckansicht öffnen
Zur Veranstaltung am kommenden Freitag in der Albertina:

Die Kunst, zu verbinden
Freitag 7. April, ab 18 Uhr
Albertina, 1010 Wien
spacer

Weitermachen

Druckansicht öffnen
Freitag, 7. April, ab 18 Uhr
DIE KUNST, ZU VERBINDEN
Albertina, 1010 Wien
www.kunstasyl.at
spacer

Die Kunst, zu verbinden

Druckansicht öffnen
Benefizauktion am 7. April 2017 zu Gunsten von Asyl in Not
Albertina, 1010 Wien
spacer

Spenden für Asyl in Not sind von der Steuer absetzbar

Druckansicht öffnen
Unsere Registrierungsnummer: SO 2557. Mehr dazu beim BMF
https://service.bmf.gv.at/service/allg/spenden/show_mast.asp

spacer

Kettenabschiebung Österreich - Ungarn - Türkei droht!

Druckansicht öffnen
Skandalöser ungarischer Asylbescheid


Der 19jährige Kurde Diyar M. ist aus der Türkei geflüchtet, weil seine Heimatstadt Nusaybin von der türkischen Armee völlig zerstört worden ist. Einige seiner Freunde und sein Onkel sind gefallen. Er selbst hat in der kurdischen Zivilverteidigungseinheit (YPS) gekämpft, bis es aussichtslos wurde. Dann versuchte er, zu seinem Onkel nach Deutschland zu kommen.
spacer

Abschiebung nach Afghanistan

Druckansicht öffnen
Unterlassene Hilfeleistung durch eine vom Innenministerium bezahlte Organisation.

Der 18jährige Nasir stammt aus Nangarhar, einer afghanischen Provinz, die von den Taliban beherrscht wird. Die Regierung Afghanistans hat dort nicht den geringsten Einfluß mehr. Dafür hat sich der „Islamische Staat“ dort festgesetzt und führt gegen die Taliban Krieg, weil sie ihm nicht islamistisch genug sind. Keine angenehme Gegend also; man hat dort bestenfalls die Wahl zwischen dem Tod an der Cholera und dem Tod an der Pest.
spacer

Kulturkampf

Druckansicht öffnen
Am meisten tun mir die Kinder leid. Um sie geht es vor allem. Ihre Eltern sollen sie schon vor der Pubertät „an die Glaubenspraxis heranführen“. Für Mädchen ab der Pubertät ist nämlich die „Bedeckung des Körpers“ ein „religiöses Gebot“. So steht es in einem Text der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich. Wohlgemerkt, nicht nur ein hübsches buntes Kopftuch, sondern die Verhüllung des ganzen Körpers, ausgenommen Gesicht und Hände.
spacer

Unsere Erfolge

Druckansicht öffnen
Subsidiärer Schutz für jungen Afghanen. Weil Afghanistan nicht sicher ist!
spacer

Demonstration am 18. März 2017

Druckansicht öffnen
Asyl in Not unterstützt den Aufruf der Plattform für eine menschliche Asylpolitik

#M18: Internationaler Aktionstag gegen Rassismus – für Menschlichkeit!
spacer

Der Jetzige

Druckansicht öffnen
Ich hatte ja schon mit einigen seiner Sorte zu tun und habe meinen Beitrag geleistet, den einen oder die andere aus dem Verkehr zu ziehen. Aber zum Jetzigen ist mir bisher noch nichts eingefallen. Seine Auslassungen sind so jenseitig, so krank und außerhalb alles dessen, womit man sich noch auseinandersetzen kann, daß einem die Worte fehlen. Ich versuche es jetzt doch, aber (schon aus hygienischen Gründen) möglichst ohne allzu direkt anzustreifen. Dabei stütze ich mich auf meine persönlichen Erfahrungen seit meiner frühen Jugendzeit.
spacer

Zum neuen Jahr

Druckansicht öffnen
Liebe Leserinnen und Leser, Asyl in Not wünscht Ihnen ein gutes, glückliches, erfolgreiches Jahr 2017. Begonnen hat es freilich so schrecklich, wie das alte geendet hat. Islamistischer Terror. Rechtsextreme Gewaltakte in Kroatien gegen die aus Österreich Deportierten. Und auch hierzulande ist die rechte Gefahr, so sehr wir uns über unseren Wahlerfolg vom 4. Dezember freuen, noch lange nicht gebannt. Ganz zu schweigen von den Horrorplänen der Sobotzile und sonstiger Gefährder dieser Art.
spacer

 
Asyl in Not
Asyl in Not

Asyl in Not, Währingerstraße 59, A-1090 Wien