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Preisträger der Dr. Bruno Kreisky Stiftung für Verdienste um die Menschenrechte (1991)

Michael Genner, Obmann von Asyl in Not, ist Preisträger der Österreichischen Liga für Menschenrechte (2011) für besonders couragierte Verdienste zur Umsetzung des Menschenrechts auf Asyl.


Adresse:
Währinger Straße 59/2/1
1090 Wien

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Mo. von 9 bis 15 Uhr

Telefonische Auskünfte:
Mo. bis Fr. von 10 bis 12 Uhr

 

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Asyl für afghanischen Dolmetscher

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Ein schöner Erfolg


 
Neulich war ich mit Bilal (der Name ist natürlich geändert), einem jungen Afghanen, bei der öffentlichen Beschwerdeverhandlung im Bundesverwaltungsgericht. Bilal hatte in Afghanistan als Dolmetscher für die amerikanischen Truppen gearbeitet. Schon im erstinstanzlichen Verfahren beim BFA hatte er diese Tätigkeit durch Fotos, die ihn in Uniform mit amerikanischen Offizieren zeigen, und durch das Bestätigungsschreiben eines US-Kommandanten bewiesen. Trotzdem hatte das BFA seinen Antrag abgewiesen. Es sei zwar glaubhaft, daß er Dolmetscher war, aber verfolgt würde er deshalb nicht…
 
Darüber kann man sich nicht einmal mehr wundern, es ist der tägliche Wahnsinn im BFA. Wer die Lageberichte zu Afghanistan kennt, weiß natürlich, daß Dolmetscher, die für die US-Truppen tätig sind, zu den Berufsgruppen mit dem größten Risiko gehören.
 
Nach einem gründlichen Vorbereitungsgespräch gingen wir zur Verhandlung. Gute Vorbereitung ist das um und auf, um ein Verfahren zu gewinnen. Ich ließ den jungen Mann ausführlich erzählen, worin seine Arbeit bestanden hatte, bei welchen Operationen er dabei gewesen, mit wem er in Konflikt geraten war. Denn genau dazu hatte man ihm in der ersten Instanz nicht genug Zeit gelassen.
 
Mein Gewissen war rein, denn ich hatte alles getan, was nötig war; aber verdammt nervös war ich trotzdem wie immer, obwohl ich nun fast dreißíg Jahre lang diese Arbeit mache. Denn passieren kann immer etwas, der Richter kann ein Bösewicht sein, der Klient kann alles verpatzen, selber kann ich nur dabei sitzen und hoffen und nur im Notfall dazwischenfahren.
 
Aber es ist alles gut gegangen. Der Richter war freundlich, der Klient erzählte präzise und mit vielen Details. Der erste Teil der Verhandlung war in englischer Sprache, denn der Richter wollte sich überzeugen, ob Bilal gut genug Englisch kann, sodaß seine Dolmetschtätigkeit glaubhaft wäre. Hat alles gepaßt.
 
Bilal schilderte eindringlich, mit welchen Methoden die Taliban, wenn sie eine Provinz erobert hatten, sich den Zugang zu den Personalakten der US-Administration angeeignet haben:
 
„Das ganze System, das die amerikanische und afghanische Armee gehabt haben mit ihrem Fingerabdrucksystem, haben die Taliban bekommen. Entweder haben die afghanischen Soldaten die Geräte schwarz verkauft oder wurden diese Geräte erbeutet. Sie haben unsere komplette Identität. Mich zu finden wird für sie nicht so schwierig sein.“
 
„Sie zwingen die Leute, andere zu verraten. Wenn sie Soldaten festnehmen, ist es möglich, dass Reumütigkeit ihnen vielleicht hilft. Aber bei Dolmetschern haben sie keine Gnade.“

 
Am Ende verkündete Richter Dr. Christian Baumgartner das positive Erkenntnis. In der mündlich diktierten Begründung stützte er sich auf zahlreiche Länderberichte, insbesondere auf die aktuellen UNHCR Eligibility Guidelines vom August 2018, und stellte folgendes fest:
 
 „Dolmetscher, die für die amerikanische Armee gearbeitet haben, stellen herausragende Ziele der Taliban dar und können in ganz Afghanistan gefunden und mit dem Tod bedroht werden. (…) Der Beschwerdeführer würde sich daher bei seiner Rückkehr einer exzeptionellen, akuten Bedrohungssituation durch regierungsfeindliche Kräfte ausgesetzt sehen. Seine Furcht ist daher wohlbegründet, aus politischen Gründen verfolgt zu werden, zumal der Staat ihm aufgrund der Fähigkeit des Taliban-Geheimdienstes, ihn aufzuspüren und der Durchsetzung des Staatsapparates mit Taliban-Spionen keinen effektiven Schutz gewähren kann.“
 
„Eine innerstaatliche Fluchtalternative besteht für ihn nicht, weil im gesamten Staatsgebiet von Afghanistan von einer derartigen Verfolgung auszugehen wäre. Die Taliban können ihn auch in großen Städten aufspüren und würden angesichts der Art seiner Tätigkeit auch einen entsprechenden Aufwand betreiben. Der Beschwerdeführer wäre auch besonders gefährdet, bei Straßensperren aufgedeckt zu werden und Schaden zu nehmen.“

(BVwG - Geschäftszahl: W104 217862-1/102)
 
Ein mustergültiges Verfahren also und eine richtungweisende Entscheidung. Aber wir wissen leider, daß es nicht immer so glatt geht. Negative Gegenbeispiele berichten wir ein anderes Mal.
 
Michael Genner
Obmann von Asyl in Not
12. September 2018
 

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So kann es nicht weitergehen

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Es wird immer schlimmer...
 
Diese Worte hören wir jeden Tag, bei jedem Gespräch mit Menschen guten Willens, die sich in der Hilfe für Geflüchtete engagieren. Jeden Tag negative Entscheidungen, Abschiebungen, enttäuschte Hoffnungen… So kann es nicht weitergehen.
 
Asyl in Not hat auch in den schwierigen Sommermonaten hart und oft erfolgreich gekämpft. Wir haben Verfahren geführt, die aussichtslos zu sein schienen, haben einige gewonnen, andere verloren. Dabei mußten wir unter erschwerten Bedingungen arbeiten, da unsere Kräfte zahlenmäßig gering sind und wir überdies mit politischen Intrigen zu kämpfen hatten.
 
Denn die große Bewegung zu Beginn dieses Jahres, die im „Neujahrsempfang“ für die schwarz-blaue Regierung mit 70.000 Demonstrierenden gegipfelt hatte, wurde sodann durch Verrat und Spaltung geschwächt. Die volle Verantwortung dafür tragen jene, die versucht haben, reaktionäre bürgerlich-islamische Elemente in zivilgesellschaftliche Strukturen einzuschleusen.
 
Dagegen mußten wir Widerstand leisten. Denn wir konnten nicht tolerieren, daß islamistische Gruppierungen, unter ihnen sogar VertreterInnen des klerikal-faschistischen Erdogan-Regimes, unter der falschen Flagge einer angeblich „menschlichen Asylpolitik“ die öffentliche Meinung irreführen.
 
Daher haben wir Ballast abgeworfen, haben uns von schädlichen Elementen getrennt und neue Verbündete gewonnen. Wir arbeiten am Aufbau neuer Strukturen, die imstande sein werden, der reaktionären Welle standzuhalten.
 
In diesem Herbst wird Asyl in Not eine Reihe von Veranstaltungen und Aktionen durchführen. Ankündigungen werden Sie, liebe Leserinnen und Leser, auf unserer Homepage www.asyl-in-not.org sehen. Berichte über unsere Kämpfe, unsere Niederlagen und Erfolge, ebenso.
 
Michael Genner
Obmann von Asyl in Not
11. September 2018

 
Erste Hinweise:
 
Sonntag, 16. September, 12 – 19 Uhr
Open Air Fest Arthaberplatz
Jugendtreff Arthaberbad 19, 1100 Wien
Live Musik, Kunsthandwerksmarkt, beste Verpflegung!
„Kunst hilft“. Eine Aktion von Schurli Checker – 1405.
Der Erlös dient zur Gänze der weiteren Arbeit von Asyl in Not
 
Donnerstag 20. September, 19:30 Uhr
WUK / Harry Spiegel Saal
Wandertisch in Kooperation  mit WUK-GPI
Vortrag von Michael Genner:
Kriege der letzten 20 Jahre und ihre Auswirkungen auf die Fluchtbewegungen nach Österreich.
 
Weitere Ankündigungen werden folgen.

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Nach dem Mord an Ramin Hossein Panahi:

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Nieder mit dem islamischen Regime im Iran!

 

Ramin Hossein Panahi, ein junger kurdischer Freiheitskämpfer, Mitglied der Widerstandsbewegung Komala, wurde vom islamischen Mörderregime im Iran gehenkt. Wir werden ihn niemals vergessen. Wir vergessen auch seine Mörder nicht. Wir werden nicht ruhen und rasten, bis das islamisch-faschistische Regime im Iran zerstört ist. Und nicht nur im Iran.
 
Vor einigen Tagen hat das ebenfalls islamisch-faschistische Erdogan-Regime in Istanbul eine Solidaritätsdemonstration für Ramin Hossein Panahi überfallen. Das wundert uns nicht. Erdogan in der Türkei, die Mullahs im Iran, der Islamische Staat und die Taliban – sie alle sind Erscheinungsformen desselben religiösen Faschismus, den es überall auf der Welt zu bekämpfen gilt.
 
Wir wissen, daß es auch hierzulande Geschöpfe gibt, die mit dem Islamismus sympathisieren und für ihn werben. Sie mögen wissen, daß unsere Augen wachsam sind.
 
Michael Genner
Obmann von Asyl in Not
8. September 2018

 
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https://anfdeutsch.com/kultur/istanbuler-polizei-greift-panahi-protest-an-vier-festnahmen-6441
https://anfdeutsch.com/aktuelles/das-iranische-regime-hat-penahi-hingerichtet-6523
 
 
 
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Textperlen (2)

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„Des glaub‘ i jetz‘ net!“

Frau Pribek ist Referentin im Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl in Wien, zuständig für Asylsuchende aus Afghanistan. Vor ein paar Monaten war eine afghanische Familie bei ihr zur Einvernahme; begleitet von Frau Maga. Alexia Weiß, ehrenamtliche Betreuerin beim Verein Shalom Alejkum, Jewish Aid for Refugees. Diese legte eingangs ihre Vollmacht als ihre Rechtsvertreterin vor. Frau Pribek fragte, ob Alexia Weiß Juristin sei, was diese verneinte. Sie ist keine Juristin, sondern Journalistin. Frau Pribek daraufhin: Dann können sie nicht Vertreterin sein, sondern nur Vertrauensperson.
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Ein schöner Erfolg zum Wochenbeginn

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Eine afghanische Familie, die ich vor zwei Wochen zur Verhandlung im Bundesverwaltungsgericht begleitet hatte, hat nun Asyl erhalten.
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Ditutu Bukasa ist gestorben

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Du warst ein Weggefährte vieler Jahre. Ein Aufrechter, ein Streitbarer und für viele Generationen junger MigrantInnen ein Vorbild und ein ermutigender Fürsprecher.
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Textperlen (1)

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„Die meisten afghanischen Asylwerber lügen“

Das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA) beschäftigt verschiedenartige Charaktere. Einige mögen ganz in Ordnung sein, aber sie trauen sich meist nicht, so zu entscheiden, wie sie es mit Recht für richtig halten. Andere hingegen… Ein besonderes Exemplar befindet sich im BFA Wr. Neustadt. Bitte, lesen Sie selbst:
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Die libysche Küstenwache ist eine Mörderbande

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http://ffm-online.org/…/klage-gegen-libysche-kuestenwache-…/

Die libysche Küstenwache ist eine Mörderbande. Das Gleiche sind die Regierungen, die mit dieser Bande kooperieren.
Asyl in Not, 23. Juli 2018

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Schließtage Sommer 2018

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Liebe Leserinnen und Leser, unser Büro ist vom 23. bis 27. Juli und vom 6.bis 10. August 2018 geschlossen. Auch telefonische Beratung gibt es in dieser Zeit nicht. Der nächste offene Beratungstag ist Montag der 30. Juli 2018, sodann wieder Montag der 13. August wie gewohnt von 9 bis 15 Uhr.

In dringenden Rechtsangelegenheiten wenden Sie sich in der Zwischenzeit bitte an eine andere Beratungsstelle, z.B. Caritas oder Diakonie.
In politischen Angelegenheiten sind wir per E-Mail erreichbar:
office@asyl-in-not.org
 
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Die beste Nachricht des ersten Halbjahres 2018...

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Unser Freund und Dolmetscher Naji hat Asyl erhalten!

Naji ist ein junger Kurde aus dem Iran. Seine Familie beteiligte sich schon vor langer Zeit am Untergrundkampf gegen das religiös-faschistische Mullahregime. Sein Großvater wurde gefoltert, ein Onkel hingerichtet. Naji begann mit 17 Jahren illegal für eine kurdisch-kommunistische Widerstandsgruppe zu arbeiten und Flugschriften zu verbreiten. Er wurde denunziert, konnte aber in den Irak entkommen. Im Herbst 2015 flüchtete er nach Österreich weiter und beantragte politisches Asyl.
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Halbjahr 2018: Erfolgsbilanz

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Asyl in Not hat im ersten Halbjahr 2018 insgesamt 52 Verfahren gewonnen. 31 unserer KlientInnen erhielten Asyl, 7 subsidiären Schutz, 9 eine Aufenthaltsberechtigung wegen ihrer guten Integration. 2 Bescheide wurden aufgehoben und an das BFA zurückverwiesen. 3 Dublin-Bescheide wurden ebenfalls behoben.
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Weltflüchtlingstag im Gedenkjahr 2018

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Für uns ist jeder Tag Flüchtlingstag, egal in welchem Jahr. Jeden Tag haben wir es mit ungerechten Gesetzen zu tun, mit rassistischen Amtsleuten und eidbrüchigen Richterlingen. Wir wenden all unsere rechtliche Kunst an, um Menschen zu retten, oft mit und oft ohne Erfolg. Wir kennen unsere Grenzen. Wir wissen: anders werden kann es nur durch politischen Kampf.
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Geht's mich was an...

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Wenn die Behörden mit Terrorregimen kollaborieren...

Das geschieht in Österreich leider jeden Tag. Das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA) verweigert kurdischen Asylwerbern ihr Recht auf Asyl.
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Datenschutz

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Liebe Leserinnen, liebe Leser, Sie werden schon gehört haben, daß am 25. Mai eine neue Datenschutzverordnung in Kraft tritt. Womöglich schreien Sie jetzt: Nicht schon wieder! Denn Sie sind schon von so vielen Rundmails zu dem Thema zugemüllt worden und wollen davon nichts mehr hören und lesen.

Vielleicht machen Sie sich aber auch Gedanken darüber, ob Sie unsere Aussendungen dann noch bekommen können. Aber bitte: keine Angst! Sie alle haben uns ihre Daten freiwillig bekannt gegeben. Die meisten, indem Sie auf unserer Homepage den Button angeklickt und ihre Daten selbst eingegeben haben. Andere, indem Sie auf Veranstaltungen ein Formular ausgefüllt oder uns sonst wie Ihre Daten bekannt gegeben haben.
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Rechtsberater_in bei Asyl in Not

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Asyl in Not sucht ab Juni 2018 engagierte Mitarbeiter_innen für den langfristigen Einsatz in der Rechtsberatung, die nach einer Schulungsphase in ein Dienstverhältnis übertreten können.
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8. Mai 2018, 17 Uhr, Karlsplatz, Wien

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Demonstration zum Jahrestag der Befreiung vom Nazifaschismus
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Politisches Praktikum bei Asyl in Not

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Asyl in Not sucht für die Dauer von 2 Monaten Praktikant_innen im Bereich der politischen Arbeit und Kampagnenentwicklung.
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Dank an Hagen Rether

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Wir bedanken uns herzlich bei Hagen Rether, der für seine offen sozialkritischen und spannenden Aufführungen in Pianobegleitung bekannt ist.
Er hat in seiner Kabarettvorstellung am 14.4.2018 aufgerufen, für Asyl in Not zu spenden und uns damit eine große Freude gemacht!
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Unser Team wächst!

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Mit großer Freude kündigen wir unser neuestes Teammitglied an: Willkommen, Emanuel Hinterbauer!

Als langjähriger Leiter und Vordenker des Veranstaltungsmanagements und Deutschkursprojekts vom Verein Ute Bock bringt er wichtige neue Ansätze in die Arbeit von Asyl in Not und unterstützt uns mit seiner Expertise!
Asyl in Not ist stolz, einen so engagierten Menschen in seinen Reihen begrüßen zu dürfen!


Kübra Atasoy-Özoğlu
Geschäftsführerin von Asyl in Not
8. April 2018

 
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Wir gehen weiter unseren Weg

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Asyl in Not dankt allen, die am 17. März 2018 an der Seite der kurdischen Gemeinschaft auf die Straße gegangen sind, um gegen den Rassismus jeglicher Gestalt und gegen die türkische Aggression in Afrin zu protestieren.
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Keine Antwort ist auch eine Antwort

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Die türkische Aggression geht weiter. Das Leid der Menschen in Afrin wird immer größer.
Die Krankenhäuser sind mit Opfern der Luftangriffe überfüllt.
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Die Entscheidung ist gefallen

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Kein Rederecht für das Netzwerk Muslimische Zivilgesellschaft


Spät, aber doch ist nun die Entscheidung der Plattform menschliche Asylpolitik gefallen, daß das Netzwerk Muslimische Zivilgesellschaft (NMZ) auf der Demonstration am 17.März keine Rede halten wird, daß es vielmehr Redebeiträge der kurdischen Gemeinschaft und eine klare Verurteilung der türkischen Aggression gegen Afrin geben soll.
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Solidarität ist konfessionslos!

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Die selbstorganisierten migrantischen Organisationen sind seit Jahrzehnten Teil der österreichischen Linken und kämpfen, ohne nach Religion und Herkunft zu unterscheiden, Seite an Seite mit österreichischen Linken.
Die Kämpfe migrantischer Arbeiter_innen in Österreich standen stets in direktem Bezug zum Fremdenrecht und - spätestens seit den 1980ern aufgrund von faschistischen Putschs in den Herkunftsländern- auch zum Asylrecht.
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Einheit, aber nicht um jeden Preis

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Wir können nicht mehr schweigen

Liebe Leserinnen und Leser, ich habe der Plattform für eine menschliche Asylpolitik seit dem Sommer 2015 als Sprecher gedient. Wir haben viele gemeinsame Aktionen gemacht, so die großen Demonstrationen am 3. Oktober 2015 und am 13. Jänner 2018, zu denen jeweils 70.000 Menschen kamen.
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Zynismus ohne Grenzen

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Der junge Iraker war Besitzer eines Copy-Shops. 2014 wurde seine Stadt vom IS erobert und er musste gemeinsam mit seiner Familie nach Bagdad fliehen. Seinen Copy-Shop nutzten Anhänger des IS, um Plakate und Werbungen zu drucken. 2015 wurde ein Teil der Stadt von den schiitischen Milizen rückerobert. In diesem Teil befand sich auch das Geschäft. Er wurde von den Milizen aufgesucht. Der Vorhalt war die "Zusammenarbeit mit dem IS". Zwei Monate lang wurde er inhaftiert und gefoltert.
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Kübra Atasoy-Özoglu, Geschäftsführerin von Asyl in Not

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Wir freuen uns sehr, daß unsere langjährige Mitstreiterin Kübra Atasoy-Özoglu am 1. März 2018 die Geschäftsführung von Asyl in Not übernimmt. Als frühere Vorsitzende der ÖH Uni Wien (2011-2013) und Vorstandsmitglied von Asyl in Not (seit 2015) verfügt sie über große politische und organisatorische Erfahrung. Sie wird ab jetzt gemeinsam mit dem Obmann von Asyl in Not, Michael Genner, für unsere Bündnis-, Informations- und Kampagnenarbeit zuständig sein.
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Antikurdischer Rassismus

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Geht’s mich was an…

Wenn ein wahnsinniger Tyrann das Nachbarland überfällt, Frauen und Kinder im Bombenhagel sterben und die Staatenwelt schaut zu… Die Festung Europa braucht ja diesen Bluthund, der die „Flüchtlingsströme“ fernhalten soll. Dafür wird er geschmiert. Deutsche Qualitätspanzer rollen für den Völkermord.
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Asyl in Not präsentiert: Zehra Doğan

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Pop-Up-Ausstellung zum Anlass des Internationalen Frauen*kampftags


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* Vernissage
8. März 2018 Künstlerhaus 1050
Stolberggasse 26, 1050 Wien

17:00 Eröffnung durch Asyl in Not


* Finissage 
16. März 2018 Künstlerhaus 1050
Stolberggasse 26, 1050 Wien
17:30  Filmscreening "BAKUR" (TR 2015)
im Anschluss: Konzert von Sakinâ





Ausstellungsdauer: 9.3. - 16.3. 2018 
Öffnungszeiten Künstlerhaus 1050: 
Di/Mi 14-18, Do/Fr 14-21, Sa 11-18 Uhr, 
So, Mo und Feiertags geschlossen


Zehra Doğan, die auch als Journalistin* für die freie Frauennachrichtenagentur JINHA sowie die kurdische Tageszeitung Özgür Gündem arbeitete, ist seit Sommer 2017 in der Türkei wegen eines Gemäldes im Gefängnis. Ironischerweise wurde sie zuletzt zu 18 Monaten rechtsgültiger Gefängnisstrafe für ein Gemälde verurteilt, das sie einem offiziellen Pressefoto der türkischen Streitkräfte nachempfunden hatte.

Doch Zehra Doğan produziert weiter. Unter den schlechtesten Bedingungen, aber dennoch. Sie malt im Gefängnis und gibt mit weiteren Gefangenen eine Gefängniszeitung heraus. Ihre Werke werden aus dem Gefängnis in Mardin und über die türkischen Grenzen hinweg nach Europa transportiert. Mithilfe eines Netzwerks an Menschen, das zeigt, dass Solidarität keine Grenzen kennt – genauso wenig wie die Kunst. 

Ihre Kunst und ihr Schaffen überschreitet also nicht nur konzeptuell gesehen, sondern auch tatsächlich alle Grenzen und trotzt jeder Repression. 
 
Es ist uns eine Ehre, die Art Prints ihrer Werke im Rahmen dieser Pop-Up-Ausstellung erstmals in Österreich einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. 

Wir nehmen den Frauen*kampftag zum Anlass, um unsere Ausstellung zu eröffnen und den Blick auf die Repression in der Türkei und den Widerstand dagegen zu richten.

https://www.facebook.com/events/986099634870897/

Links zur Künstlerin:
http://zehradogan.net/
 
21. Februar 2018
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Stalingrad

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Vor 75 Jahren.
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Demonstration: Solidarität mit Afrin!

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Die türkische Aggression gegen Rojava dauert an, deutsche Panzer rollen für die Invasoren. In Österreich lassen klerikal-faschistische Imame ihre Schäfchen in den Moscheen für Erdogans Endsieg beten. Tag für Tag sterben Männer, Frauen und Kinder unter den Bomben des Erdogan-Regimes.
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Erfolg unserer Rechtsberatung - überschattet von behördlicher Willkür

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Ein Bericht von Ariane Olschak, Rechtsberaterin bei Asyl in Not

Familie H. aus Afghanistan, deren Verfahren wir von Beginn an begleiten durften, sind im neuen Jahr unsere ersten Klienten, die Schutz erhalten haben:

Es handelt sich um Herrn H., seine 17-jährige Tochter sowie seine beiden Söhne im Kindesalter. Herr H. stammt aus Afghanistan, seine Kinder sind im Iran zur Welt gekommen und haben ihr Heimatland nie kennengelernt.
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Afrin: das wahre Gesicht der europäischen Flüchtlingspolitik!

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Asyl in Not verurteilt die Angriffe auf Afrin/Efrîn aufs Schärfste.

Seit jeher stehen wir auf der Seite des Widerstands in Rojava gegen die Angriffe des türkischen Staates und wir bekräftigen diese Position erneut.
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Ute Bock

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Heute verlässt uns eine Kämpferin für die Ausgebeuteten und Schwächsten in unserer Mitte. Es verlässt uns ein Mensch, dessen Integrität und Haltung heute mehr denn je gebraucht wird.
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Vergewaltigte Afghanin kämpft um ihr Recht

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Sendung verpaßt? Hier der Link zur Tvthek
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Widerstand!

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Zehntausende waren am 13. Jänner 2018 in Wien auf der Straße. Ein schöner Erfolg, die größte Demonstration seit dem 3. Oktober 2015, jenem großen Tag der Fluchthilfebewegung, die die Grenzen geöffnet hatte.
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Auf die Straße!

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Samstag 13. Jänner 2018, 14 Uhr
Christian Broda Platz (beim Westbahnhof) in Wien.

Der neue Polizeiminister will alle Menschen, die in Österreich Schutz suchen, in Lagern „konzentrieren“, damit er sie leichter abschieben kann. Er meint es genauso wie er es sagt. Es ist nicht nur eine verbale Provokation, wie manche glauben. Genauso wenig wie die Drohungen der Nazis in den Zwanzigerjahren. Solche Hetzreden dienen stets der Vorbereitung verbrecherischer Taten.
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Neujahr 2018

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Nieder mit den Taliban!

Dieses Jahr wird uns oft auf der Straße sehen. Gegen den Faschismus in jeglicher Gestalt. Gegen die geplante Lagerhaltung geflüchteter Menschen. Gegen den Diebstahl am kargen Eigentum der Armen. Gegen die Aussteuerung der Arbeitslosen. Gegen Steuergeschenke für die Ultrareichen. Gegen die Gleichschaltung der Medien. Gegen Zwangsarbeit. Gegen Deportationen.
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Asyl in Not
Asyl in Not

Asyl in Not, Währingerstraße 59, A-1090 Wien