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Preisträger der Dr. Bruno Kreisky Stiftung für Verdienste um die Menschenrechte (1991)

Michael Genner, Obmann von Asyl in Not, ist Preisträger der Österreichischen Liga für Menschenrechte (2011) für besonders couragierte Verdienste zur Umsetzung des Menschenrechts auf Asyl.


Adresse:
Währinger Straße 59/2/1
1090 Wien

Beratungszeiten:
Mo. von 9 bis 15 Uhr

Telefonische Auskünfte:
Mo. bis Do.
von 10 bis 12 Uhr

 

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Wann, wenn nicht jetzt, ist es Zeit...

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Novembergedenken
Wann, wenn nicht jetzt, ist es Zeit,
zu schleudern den Stein auf Goliaths Stirn?

 
Wir vergessen nicht und wir vergeben nicht. Und unsere Wahrheit ist immer konkret. Es waren die vielen Beschwichtigungsapostel, die dem Kampf gegen den Faschismus im Wege standen. Die zurückschreckten vor der Entscheidung zwischen Recht und Unrecht, Gut und Böse, Links und Rechts.
 
Sie waren es, die den Weg bereiteten. Erst zum Novemberpogrom, dann zum Holokaust.  Ihnen können wir niemals vergeben, genauso wenig wie den Faschisten selbst. Denn unsere unzähligen Toten sind auch ihrem Versagen, ihrem Verrat zum Opfer gefallen.
 
Heute kämpfen wir gegen den Faschismus unserer Zeit. Gegen die Identitären jeglicher Gestalt. Die hausgemachten Nazis ebenso wie die religiösen Fanatiker*innen, die Deutsch- und Türkisch-Nationalen, die Djihadisten und Völkermörder. Und ihre Hilfswilligen in den Ämtern und Gerichten und in allen möglichen Plattformen hier und dort.
 
Und ganz besonders gegen die Frauenmörder jeder Couleur, ob sie nun FPÖ-Mitglieder waren oder sind wie der eine in Tirol oder türkische Faschisten wie ein anderer in Niederösterreich, und ebenso gegen ihre Wegbereiter*innen jeglichen Netzwerks und „Think-tanks“ und jeder Konfession.
 
Und daher verurteilen wir alle, die schweigen zur türkischen Aggression gegen Kurdistan, zur ethnischen Säuberung, zur Niederschlagung der Frauenrevolution in Rojava.
 
Und daher genügt es uns nicht, nein gar nicht, wenn irgendeiner meint, er sei ja persönlich dafür, wenn die Kurden Demonstrationen machen.  Und selbst? Nun, er würde die Nachricht teilen… Es ist so erbärmlich. Wie wenn in den Dreißigerjahren jemand sagte, er sei ja auch dafür, daß die Juden gegen den Antisemitismus demonstrieren.
 
Heute ist es an der Zeit, wie damals, sich zu entscheiden, Partei zu ergreifen vor der ganzen Welt. Den Stein zu heben. Vor uns steht Goliath. Wann, wenn nicht jetzt? Wer, wenn nicht wir?
 
Michael Genner
Obmann von Asyl in Not
9. November 2019

 
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Primo Levi, „Wann, wenn nicht jetzt?“: „Wann, wenn nicht jetzt, singen die Partisanen den Talmud zitierend, sollen wir den Stein schleudern gegen Goliaths Stirn?“ – Nachwort von Primo Levi: „Selbstverständlich stimmt die Interpretation dieses Spruches, die ich den Personen in den Mund lege, nicht mit seiner orthodoxen Auslegung überein.“
 
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Kübra Atasoy auf Puls 4

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https://www.puls4.com/pro-und-contra/videos/ganze-folgen/Ganze-Folgen/Wie-reagieren-auf-Erdogans-Einmarsch-762444?fbclid=IwAR2CQkDRKxOImpBE0dQP5xtp3MNQCD2N0Ap-fVKyI5rJAF8Bc_FzBkRaWmE
 
Ganz herzlichen Glückwunsch an Kübra Atasoy, Geschäftsführerin von Asyl in Not, für ihren souveränen Auftritt auf Puls 4!
 16. Oktober 2019

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Offener Brief an den ORF

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Der ORF darf nicht zum medialen Komplizen der Barbarei werden!

Liebe Leser*innen, haben Sie sich auch so über die Hofkriegsberichterstattung des ORF geärgert wie wir? Dann unterstützen und verbreiten Sie unseren offenen Brief. Erstunterzeichner*innen: Ibrahim Amir, Kübra Atasoy (Geschäftsführerin von Asyl in Not), Sabine Strasser, Marianne Six-Hohenbalken, Sebastian Reinfeldt und Richard Schuberth.

Hier der Link zum Unterschreiben:
https://mein.aufstehn.at/petitions/der-orf-darf-nicht-zum-medialen-komplizen-der-barbarei-werden?fbclid=IwAR1dWMRnRcH1dCO1wGpIuP71cJj1k7O5oAxy-Csed9g0fW0BvusNveltyns

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Solidarität mit Rojava! Erdogan vor Gericht!

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Das klerikal-faschistische Regime in der Türkei hat einen neuen imperialistischen Angriffskrieg gegen das tapfere kurdische Volk und gegen die freie Republik Rojava begonnen.
 
Vergessen wir niemals, daß das Volk von Rojava den Islamischen Staat besiegt und damit auch unsere Freiheit hier in Europa verteidigt hat. Welchen Dank hat es jetzt zu erwarten, und von wem? Wir werden uns sehr genau anschauen, wer hierzulande jetzt auf welcher Seite steht.
 
Erdogan und seine Handlanger gehören vor ein internationales Kriegsverbrechertribunal gestellt. Mitschuldig an seinen Verbrechen sind alle jene, auch hier in Österreich, die ihn durch Unterwanderung von Ämtern, Gerichten und zivilgesellschaftlichen Plattformen unterstützt haben. Auch sie werden dafür zur Rechenschaft zu ziehen sein.
 
Michael Genner
Obmann von Asyl in Not
9. Oktober 2019

 
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Michael Genner, Rede im Weltmuseum, 1. Oktober 2019

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nach der Vorstellung von Die Macht der Dinge. Szenen zur Migration, zur Notwendigkeit des politischen Widerstands:

"Wir haben viele Regierungen kommen und gehen gesehen, deshalb lässt es uns relativ kalt, ob jetzt ein Innenminister Kickl geheißen hat und nicht mehr so heißt oder wer nach ihm kommen wird. Natürlich bekämpfen wir auch die einzelnen Figuren dieser Art, aber wir machen uns keine Illusionen über den Wert systemimmanenter Reformen.

Denn wir leben in einem Land, wo Tag für Tag schwerste Verbrechen gegen die Menschenrechte geschehen, wo Asylsuchende nach Afghanistan zurückgeschoben werden: Menschen, die vor dem Terror der Taliban geflüchtet sind! Zurückgeschoben ins Unglück und in den Tod.

Wir erleben es, wie kurdische Flüchtlinge aus der Türkei, die dem Terror des Erdogan-Regimes entronnen sind, zurückgeschickt werden: Haarsträubende Entscheidungen korrupter Beamter und Richter, die behaupten, diese Menschen wären Terroristen, weil sie an Demonstrationen gegen Erdogan teilgenommen haben!

Dagegen kämpfen wir. Wir vertreten trotz allen Widrigkeiten mit Erfolg. Aber wir kennen die engen Grenzen unserer juristischen Kunst. Wir appellieren daher an Sie alle, teilzunehmen am politischen Kampf für die Wiederherstellung der Menschenrechte und für den Respekt vor der Genfer Flüchtlingskonvention.“

Die ganze Rede auf Facebook:
https://www.facebook.com/AsylInNot/videos/403507296978970/UzpfSTE3NDU5NDU1MjQ6MTAyMDYxMDc0NDM0MDIxOTI/

Michael Genner
Obmann von Asyl in Not
Weltmuseum, 1. Oktober 2019
 

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Noch einmal: Schlepper und Lumpen...

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Exkanzler Kurz hat bei einer Puls4-Diskussion am 16. September 2019 einen demagogischen Angriff auf die grüne Vizebürgermeisterin Birgit Hebein geführt. Er hat dabei eine Passage aus meinem (2013 veröffentlichten) Artikel „Schlepper und Lumpen“ ins Treffen geführt, für den eine damalige Polit-Staatsanwältin mich hinter Gitter bringen wollte.
 
Birgit Hebein hat sich damals mit mir solidarisiert und sich (wie dutzende andere) öffentlich meiner Aussage in der inkriminierten Textstelle angeschlossen. Amnesty International kündigte an, mich im Falle meiner Verurteilung als Gewissensgefangenen zu führen. Das Verfahren wurde im Februar 2014 eingestellt; dies kommt rechtlich einem Freispruch gleich.
 
Mit seinen Auslassungen auf Puls4 hat Kurz eine Reihe von empörten Kommentaren ausgelöst, die aber leider zumeist am Wesentlichen vorbeigehen.
 
Das tatsächlich Empörende ist nämlich nicht, daß Kurz den Grünen (freilich völlig grundlos) eine angebliche Nähe zur Schlepperei unterstellt; sondern vielmehr, daß er dreist und ungeniert einen neuerlichen Vorstoß zur Kriminalisierung von Fluchthilfe unternimmt.
 
Schlepper, so Kurz, sind „Verbrecher, die gejagt gehören“. Das stellt er so ganz pauschal in den Raum. Ohne (wie ich es in meinem Artikel „Schlepper und Lumpen“ tat) zwischen lebensrettender Fluchthilfe auf der einen, Mord und Zuhälterei auf der anderen Seite auch nur irgendeinen Unterschied zuzulassen.
 
Nicht, dass mich das wundert; Kurz ist ja auch stolz darauf, die „Balkanroute“ geschlossen zu haben. Er ist einer derjenigen, die schuld daran sind, dass verzweifelte, schutzsuchende Menschen keinen Zugang erhalten zum Menschenrecht auf Asyl, sondern unterwegs verkommen, ertrinken, in Elendslagern dahinvegetieren.
 
Um seine Asylblockade zu brechen, wird daher auch in Zukunft Fluchthilfe nötig sein.
 
Birgit Hebein und ich können uns (derzeit wenigstens noch) ganz gut wehren. Wir sind in unsere sozialen Netzwerke eingebettet, deren Mobilisierungskraft immerhin zur Einstellung des damals gegen mich inszenierten Verfahrens führte.
 
Aber die kleinen „Schlepper“, die Herr Kurz jagen möchte, und die nichts anderes tun, als Ihresgleichen zu helfen, mit ihnen solidarisch zu sein, denen fehlt zu unserer Schande jeder Schutz. Auch der grüne Diskussionspartner des Kurz ging darauf nicht im Geringsten ein.
 
So sind die Zustände in diesem Land. Aber das ist uns nicht neu. Unser Weg hat vor langer Zeit begonnen; er ist mühsam und steinig. Am Ende werden wir siegen.
 
Michael Genner
Obmann von Asyl in Not
17. September 2019

 
Kurz, “Verbrecher, die gejagt gehören”:
https://kurier.at/politik/inland/oevp-neos-und-gruene-kann-diese-koalition-klappen/400607426
 
Zum seinerzeitigen Verfahren gegen mich:
http://www.asyl-in-not.org/php/schlepper_und_lumpen,20483,33673.html
http://www.asyl-in-not.org/php/abgeordnete_birgit_hebein_solidarisiert_sich_mit_michael_genner,20714,34995.html
http://www.asyl-in-not.org/php/amnesty_international_zum_prozess_gegen_michael_genner,20714,35022.html
http://www.asyl-in-not.org/php/ein_sieg_der_solidaritaet,20714,35031.html
 
Liebe Leserinnen und Leser, der Kampf gegen das Unrecht kostet leider auch Geld.
Wir bitten Sie auch diesmal um Ihre Spende:
 
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Veränderung bleibt Handarbeit

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Ein Anwalt schließt seine Kanzlei, weil das Rechtssystem derart korrumpiert ist, dass es so wie bisher einfach nicht weiter gehen kann.
http://www.ronald-fruehwirth.at/shutdown.html?fbclid=IwAR0xJnF5_hmyuabM4aiJyh-Oz0aq-f5ep4yd8f2eXUHV8mZgVYfVj9d69ow

Was Ronald Frühwirth hier beschreibt, erleben wir genau so in unserer täglichen Arbeit.
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Kein Fraternisieren mit dem Feind...

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Abschiebungen verhindern!
Für ein Menschenrecht auf Freizügigkeit

Asyl in Not schließt mit dem Unrecht keinen Frieden. Uns genügen keine Almosen, keine Brosamen vom Tisch der großen Herren. Nein, wir zeigen uns nicht, wie andere, auf Fotos Händchen haltend mit einem neuen Minister, der sich mit „NGOs“, welcher Art auch immer, „gesprächsbereit“ zeigen möchte („sympathisch, engagiert, bemüht und offen“, Originalton Christian Schörkhuber, Volkshilfe, auf Facebook), ohne inhaltlich auch nur eine unserer Forderungen zu erfüllen:
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BFA-Prozess: ein Teilerfolg

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Am 16. Juli 2019 fand im Wiener Landesgericht die Verhandlung über die Klage eines BFA-Referenten gegen Asyl in Not statt. Asyl in Not wurde zur Zahlung von 1500.- Euro verurteilt. Das ist insoweit ein Teilerfolg, als der Referent auf 20.000.- Euro geklagt hatte. Diese exzessive Forderung lehnte der Richter ab.
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BFA verklagt Asyl in Not!

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Dienstag, 16. Juli, 13:30 Uhr,
Landesgericht Wien, Wickenburggasse 22, 1080 Wien.
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Hungerstreik in Fieberbrunn – Lager Bürglkopf schließen

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Video der Solidaritätskundgebung am 17.6. in Wien


Im Mai 2019 wandte sich ein junger Iraker, nennen wir ihn A., der im Außenlager Thalham, am Bürglkopf in Fieberbrunn untergebracht wurde, an Asyl in Not.
Dort auf dem Berg – mehrere Stunden von Fieberbrunn entfernt- werden Menschen untergebracht, deren Asylverfahren zwar negativ beschieden wurde, deren Abschiebung allerdings nicht möglich ist. Mit einem einzigen Ziel: Sie durch die Isolation gefügig zu machen, damit sie einer sog. „freiwilligen Ausreise“ zustimmen.
 
A. schilderte die menschenunwürdigen Zustände vor Ort und schickte uns auch medizinische Befunde, die beweisen, dass die Isolation die psychischen Erkrankungen der dort Festgehaltenen verstärkt.
Das Abschiebelager am Bürglkopf, ganz wie jenes in Schwechat, ist von der Bevölkerung abgeschottet. Alle zwei Wochen kommt ein_e Rechtsberater_in vom VMÖ und fragt, ob die Leute nicht endlich ausreisen wollen. Die medizinische Versorgung ist inexistent.
Wer eine medizinische Behandlung braucht, muss ins Tal nach Fieberbrunn, mit einem Bus, der mit Glück, ein Mal pro Woche kommt. Oder zu Fuß: 3 Stunden hin, 3 Stunden zurück.
 
In Schwechat und am Bürglkopf befinden sich auch schulpflichtige Kinder, die aus ihrem Klassenverband herausgerissen wurden, um in dieses Abschiebelager gesteckt zu werden.
 
Binnen kürzester Zeit haben wir eine solidarische Gruppe an Politiker_innen, Rechtsberater_innen und Aktivisten in Innsbruck mobilisieren können, die wirklich großartige Arbeit geleistet haben. Mesut Onay, Gemeinderatsabgeordneter für die Alternative Liste Innsbruck, organisierte eine Delegation mehrerer Parteien und Journalisten, um die Situation vor Ort zu beobachten und zu belegen.
 
A.und die anderen Festgehaltenen freuten sich sehr darüber, endlich Gehör gefunden zu haben und beschlossen in einen Hungerstreik zu treten, damit kein Mensch mehr in dieses Lager muss. Sie verlangen, dass das Lager in Fieberbrunn geschlossen wird.
 
Die Schubhaft ist eine Haft ohne Verbrechen.
Ihr einziges Ziel ist die zeitnahe Außerlandesbringung von Menschen, die zur falschen Zeit am falschen Ort geboren wurden und die ihr Schicksal selbst in die Hand nahmen.

Wir betreuen eine kurdische Familie aus dem Irak, die in Schwechat festgehalten werden. In Fieberbrunn befindet sich eine jesidische Familie, die aus offensichtlichen Gründen nicht abgeschoben werden kann. (Wo wir auch bezweifeln, dass die Entscheidung ihnen keinen Schutz zu gewähren rechtens ist.)
 
Alle Menschen in diesen Lagern sind isoliert. Und weil der Staat und seine Behörden ganz genau wissen, dass sie nicht abgeschoben werden können, versuchen sie mit allen Mitteln die Festgehaltenen zu zermürben und sie so „freiwillig“ außer Landes zu bringen.
 
So funktionieren die Behörden in Österreich und vor dieser Wirklichkeit dürfen wir die Augen nicht verschließen.
 
Das Lager am Bürglkopf wurde bereits 2014 auf massiven Druck von Seiten der Bevölkerung und von Aktivist_innen geschlossen, als es noch in Besitz des Lands Tirol war. Der Bund hat es wieder eröffnet.
 
Der Bund wird es auch diesmal schließen müssen.
 
Wir verlangen:
Die sofortige Schließung der Lager in Fieberbrunn und in Schwechat
Eine menschenwürdige Unterbringung für die Hungerstreikenden
Die Wiederaufnahme der Asylverfahren der Hungerstreikenden
Einen sofortigen Abschiebestopp, denn die Schubhaft in Österreich ist lebensgefährlich
 
Kübra Atasoy
Geschäftsführerin und stv. Obfrau
Asyl in Not
 
Unterzeichnen Sie bitte die Petition zur Schließung der Lager!

 
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Manfred Matzka: Eine Kampfansage

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Wir haben uns über die neue Regierung keine Illusionen gemacht und wir sind in dieser Haltung nun bestärkt. Vor kurzem erst haben wir unseres Bruders Marcus Omofuma gedacht, der vor zwanzig Jahren, am 1. Mai 1999 von Polizisten getötet worden war. Nun hören wir soeben, daß der damals für Abschiebungen zuständige Sektionschef im Innenministerium, Manfred Matzka, von der neuen Kanzlerin zum persönlichen Berater ernannt worden ist.
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Benefiz für Asyl in Not

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Künstler*innen ohne Grenzen
Kunst- und Kulturfreitag
7. Juni 2019, 16 bis 20 Uhr

 
Freitag, 7. Juni 2019, ab 16 Uhr, Alternative Café Bar, Gumpendorferstraße 38, 1060 Wien. Eine Veranstaltung zu Gunsten von Asyl in Not. Wir bedanken uns bei Schurli Checker 1405 und Filis Bilgin für ihre Unterstützung! Wir benötigen dringend Spenden und würden uns freuen, wenn ihr am Freitag Abend mit uns diesem spannenden Programm lauschen würdet!
 
Ausstellung: Sonja Henisch, Sonja Rohr, Waltraud Zechmeister, Peter Lucien Daurer
Lesung: Klaus Oppitz
Livemusik: Guiseppe Contra, Special Guest Violetta Contra, Hans Breuer von der Gruppe Wanderer
 
https://www.facebook.com/events/610345456112327/
www.asyl-in-not.org
 
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ABGESCHOBEN

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Die Familie, von der wir berichteten (Vater und zwei Kinder), wurde am 24. Mai um 7 Uhr früh ohne die Mutter in die Türkei abgeschoben.
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Abschiebealarm in die Türkei! 06:30 Flughafen Schwechat

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Gestern, am 22. Mai wurden ein kurdischer Familienvater und seine zwei Kinder (5 und 8 Jahre) von der Polizei festgenommen und nach Wien in die Zinnergasse 29a gebracht. Die Mutter war zum Zeitpunkt der Festnahme nicht bei den Kindern.
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BFA - Komplizenschaft mit dem Erdogan-Regime

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Ein neuer Skandalbescheid

Unser Freund K., der für Asyl in Not ehrenamtlich als Rechtsberater arbeitet, soll in die Türkei abgeschoben werden, wo ihn eine langjährige Gefängnisstrafe erwartet. Nach sage und schreibe drei (!) Jahren Wartezeit auf den erstinstanzlichen Bescheid, kam im April 2019 sein negativer Bescheid.
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"Den Bruch wagen"

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Texte von und über Peter Kreisky
Mandelbaum Verlag 2019, Eva Brenner (Hg)

 
Rechtzeitig zu seinem 75. Geburtstag erscheint das Buch über Peter Kreisky, den 68er, engagierten Wachstumskritiker und radikalen Demokraten.
 
Das Buch enthält u.a. auch einen Beitrag von Michael Genner, der in der langen Zeit von 1966 bis 2010 mit Peter Kreisky immer wieder für Menschenrechte und Demokratie zusammengearbeitet hat.
 
Erste Buchpräsentation
Mittwoch 8. Mai 2019, 18 Uhr
Restaurant Café Amacord
Rechte Wienzeile 15, 1040 Wien
 
Zweite Buchpräsentation
Donnerstag 30. Mai, 19:30 Uhr
Perinetkeller
Perinetgasse 1, 1200 Wien
 
Die Herausgeberin Eva Brenner und Buch-MitarbeiterInnen diskutieren über die Aktualität von Peter Kreiskys Positionen.

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1. Mai 2019

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1. Mai 2019: Demonstration gegen Rassismus und Polizeigewalt. Organisiert von der Plattform Radikale Linke und von Asyl in Not, unterstützt von TschetschenInnen, KurdInnen, Menschen afrikanischen Ursprungs... Über tausend Menschen waren da. Vielen herzlichen Dank an alle, die dazu beigetragen haben. Das neue Bündnis, das mit der Kundgebung vor dem BFA am 1. März 2019 erstmals auf die Straße gegangen ist, hat am 1. Mai 2019 seine wachsende Stärke und Mobilisierungskraft gezeigt. Der Kampf geht weiter.

Spendenkonto: Asyl in Not
IBAN: AT29 3200 0000 0594 3139am 1. Mai 2019
BIC: RLNWATWW
 
Online spenden:
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Achtung, wichtige Termine

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Dienstag 30. April, 19 Uhr
Depot, Breitegasse 3, 1070 Wien:
Antifa Café, Der Mord an Omofuma und die 'Operation Spring'.
Filmvorführung und Diskussion.
Einleitende Worte: Kübra Atasoy (Asyl in Not).
https://www.facebook.com/events/313741995988085/

Mittwoch 1. Mai, 14 Uhr
Demonstration

20 Jahre danach: Omofuma – das war Mord!
Marcus Omofuma-Stein
Mariahilerstraße / Museumsquartier

Veranstalter: Plattform radikale Linke
Unterstützer: Asyl in Not, Die Bunten u.a.

https://www.facebook.com/events/1327555287369737/
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Ostern vor dreißig Jahren

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Ostem 1989. Ein Neubeginn. Ein neuer Kampf. Ich hatte viele andere Dinge vorher getan, gute und schlechte… Mehr davon vielleicht ein anderes Mal.
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Happy-end für "verwestlichte" afghanische Frau

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Sima war mit ihren Eltern und Brüdern aus Afghanistan in den Iran geflüchtet, wo sie seit Jahren lebten.

Sima hätte sodann einen viel älteren Cousin, der schon zwei Frauen hatte heiraten und zu ihm nach Afghanistan ziehen sollen. Simas Vater wollte es so. Da durfte es keine Widerrede geben. In Afghanistan ist das leider „normal“. Es gehört zu jenen „schädlichen sozialen Bräuchen“, die UNHCR in seine aktuellen Afghanistan-Richtlinien als Asylgründe anführt. Die wenigsten afghanischen Frauen schaffen es, sich diesen „Bräuchen“ zu entziehen.
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Dringender Aufruf zur Solidarität

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Liebe Freundinnen und Freunde von Asyl in Not,
wir wenden uns an euch mit einer wichtigen Bitte.
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Pressekonferenz - 1.März 2019

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Nachtrag zur Pressekonferenz zum 1. März 2019

 
Kübra Atasoy (Asyl in Not) und Madge Gill Bukasa (Die Bunten/ICAP) rufen zu einer gemeinsamen Kundgebung am 1. März vor dem Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl auf.
Ab 16 Uhr konfrontieren wir das BFA mit seinen Schandtaten, gemeinsam mit Music4HumanRights, Koma Rojava und Redebeiträgen von Madge Gill Bukasa, Riadh Ben Ammar, Huseyn Iskhanov uvm.
Wir freuen uns auf die Kundgebung!

 
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WIDERRUF

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Ich habe am 14.03.2018 in einem Beitrag unter dem Titel „Die Entscheidung ist gefallen. Kein Rederecht für das Netzwerk Muslimische Zivilgesellschaft“ behauptet, dass Hakan Gördü, MSc, ein antikurdischer Hassprediger sei. Darüber hinaus habe ich am 23.03.2018 in meinem Bericht als Obmann an der Generalversammlung zum Jahresbericht 2017 behauptet, dass Hakan Gördü, MSc, ein Drahtzieher der islamistischen Netz- und Hetzwerke sei.   Ich widerrufe diese Behauptungen als unwahr.
 
Michael Genner
26. Februar 2019
 
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Heraus zum 1. März!

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Genug ist genug. Kundgebung vor dem BFA.

Wir - ein Zusammenschluss aus Organisationen und Menschen, die direkt von den Schikanen des Asylamts und Innenministeriums betroffen sind - rufen alle Solidarischen zur gemeinsamen Kundgebung am 1. März, dem Internationalen Migrant*innenstreiktag, in der Schlachthausgasse vor dem BFA auf.
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Jetzt muss sie's glauben...

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Asyl für afghanischen LKW-Fahrer und seine Angehörigen

Wir berichteten im August 2018 über das Schicksal einer afghanischen Familie, deren Asylantrag vom BFA recht zynisch abgewiesen worden war:
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Prozeßbericht

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Der Prozeß Hakan Gördü gegen Michael Genner und Asyl in Not wurde am Montag, 21. Jänner 2019 im Wiener Landesgericht fortgesetzt. Michael Genner erläuterte noch einmal und mit Belegen untermauert, welche Verbindungen Hakan Gördü zur „Osmanischen Generation“ und zu „Mili Görüs“ hat.
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SOLIDARITÄT MIT MICHAEL GENNER!

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Zweite Verhandlung
Montag 21. Jänner 2019, 13 Uhr
Landesgericht Wien, 2. Stock, Saal 203
1080 Wien, Wickenburggasse 22
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Asyl in Not, Währingerstraße 59, A-1090 Wien