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ALARM !

Abschiebungswelle droht!

Asyl in Not unterstützt den folgenden Aufruf der oberösterreichischen Bürgerinitiativen und bittet um rege Beteiligung.


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Sehr geehrte Damen und Herren!
 
Es wird ernst!
 
1. negative Bescheide auf humanitären Aufenthalt.
 
Familie Pacolli, Gallneukirchen, seit fast 7 Jahren hier,
Familie Shala, Putzleinsdorf, seit 4 Jahren hier
 
Da die Familien unmittelbar vor der Abschiebung stehen, bitte ich Sie um Ihre Unterstützung.
 
Wir müssen eine Aussetzung der Ausweisung erreichen, bis es eine neue Rechtsgrundlage auf Basis des Vfgh-Urteils gibt.
 
Bitte mailen Sie oder rufen Sie an bei
 
Innenministerin Fekter
oder
Landeshauptmann Josef Pühringer
 
mit der Bitte, eine Aussetzung der Abschiebung zu verfügen bzw. dieses bei der Innenministerin zu unterstützen.
 
Bitte leiten Sie dieses Mail möglichst vielen Personen ebenfalls zur Unterstützung weiter.
 
Kontaktdaten:
 
Innenministerin Fekter
Telefon: 01/531262709, elisabeth.schimmel@bmi.gv.at (Sekretariat)
 
Landeshauptmann Josef Pühringer
Telefon: 0732/7720-11104, lh.puehringer@ooe.gv.at
 
 
Vielen Dank und lg,
 
Astrid Hackl
Plattform der Bürgerinitiativen
(0676/87347120)
 
 
Abschiebungswelle im Sommerloch?
 
Jahn: "Innenministerium entscheidet zwei Anträge gut integrierter Familien auf Humanitären Aufenthalt negativ."
 
Ex-Innenminister Platter entschied kurz vor seinem Abgang den Antrag auf humanitären Aufenthalt zweier Familien aus dem Mühlviertel negativ - diese stehen nun vor der Ausweisung. BM Fekter kündigte vor kurzem an, über keine Anträge auf humanitären Aufenthalt zu entscheiden, bevor eine neue rechtliche Regelung auf Basis des vor einigen Wochen ergangenen Urteils des Verfassungsgerichtshofs getroffen wurde. "Ich ersuche daher BM Fekter dringend, im Sinne der Menschlichkeit die Abschiebung der Familien auszusetzen, bis nach der nötigen ordentlichen Rechtsgrundlage neu entschieden werden kann," appelliert die Sprecherin der Plattform Bürgerinitiativen Gertraud Jahn.
 
Der Verfassungsgerichtshof sprach abgelehnten AsylwerberInnen das Recht zu, eigenständig Antrag auf humanitären Aufenthalt zu stellen. Die Bundesregierung muss dazu nunmehr innerhalb von neun Monaten eine neue Regelung ausgestalten. Die Plattform Bürgerinitiativen für gut integrierte Asylwerber erhofft sich eine Regelung, die `weiche` Kriterien wie gute Integration oder Fürsprache durch Gemeinde oder Land anerkennt. Auch das Forum Asyl, in dem so wichtige Organisationen vertreten sind wie beispielsweise Rotes Kreuz, Caritas, Diakonie und Volkshilfe, unterstützen die Forderung nach einem entsprechenden Bleiberecht. "Bis dahin bleibt zu hoffen, dass angesichts der beiden Mühlviertler Familien keine Platter`-sche Abschiebungswelle bevorsteht," so Jahn.
 
 
Die beiden betroffenen Familien leben seit Jahren in OÖ und sind gut integriert, wie auch die Bürgermeister und Pfarrer der Gemeinden Gallneukirchen und Putzleinsdorf unter anderen örtlichen UnterstützerInnen der Familien bestätigen. "Familie Pacolli aus Gallneukirchen ist seit fast sieben Jahren hier, der Vater arbeitet seit 6 1/2 Jahren", erzählt Nachbarin Astrid Hackl. "Familie Shala lebt seit vier Jahren in Putzleinsdorf. Die beiden Söhne sind wichtige Nachwuchsspieler unseres Fußballvereines," erklärt Trainer Anton Berger, der sich mit der schriftlichen Bitte an LH Pühringer gewandt hat, sich bei BM Fekter dafür auszusprechen, die Abschiebung auszusetzen.
 
 
Rückfragen:
Sprecherin Plattform der Bürgerintitiativen LAbg. Mag. Gertraud Jahn: 0664/5339267
 
Koordinatorin Plattform der Bürgerinitiativen + Nachbarin/Unterstützerin der Familie Pacolli: Astrid Hackl: 0676/87347120
 
 
Asyl in Not
Währingerstr. 59
1090 Wien
 
www.asyl-in-not.org
 
 
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Asyl in Not, Währingerstraße 59, A-1090 Wien