zur Startseite

 
Beratungszeiten:
Mo. von 9 bis 13 Uhr
Di. von 13 bis 18 Uhr

Newsletter-Anmeldung

zur Sitemap

Kunstasyl 2008
Achtung: neues Spendenkonto von Asyl in Not!
Raiffeisen 32000 Kontonummer 5.943.139
Suche starten (mehrere Begriffe werden automatisch mit "und" verknüpft.)

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Die Proteste waren erfolgreich, für den Augenblick.
Asyl in Not T Shirt jetzt kaufen!
Strassers Antiasylgesetz kommt erst im Herbst ins Parlament. Am Inhalt hat sich nichts geändert: Auch nach dem neuen Entwurf sollen Asylwerber im laufenden Verfahren abgeschoben werden können, soll das Neuerungsverbot die Feststellung der materiellen Wahrheit durch den Unabhängigen Bundesasylsenat sabotieren. Der Kampf geht also weiter. Wir halten den Kurs.

Mit gewohntem Zynismus verkündet Herr Strasser, die Leidtragenden der Verzögerung würden die Asylwerber sein. Denn ohne sein neues Gesetz würden sie auch weiterhin nicht in Bundesbetreuung genommen ("Die Presse", 28.6.). Bundesbetreuung für alle, wie sie von den Richtlinien der Europäischen Union vorgeschrieben wird, soll es nämlich erst dann geben, wenn es in Österreich fast keine Asylwerber mehr gibt.

Das ist eine dreiste Verhöhnung der NGOs und des Obersten Gerichtshofs, der den Rechtsanspruch aller mittellosen Asylwerber auf Bundesbetreuung festgestellt hat. Strasser kündigt somit an, auch weiterhin Gerichtsurteile missachten, die Menschenrechte und die Verfassung brechen zu wollen.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Das gilt auch für die Diskussion um Strassers politische Zukunft. Wir haben seinen Rücktritt gefordert; er hat keine Einsicht gezeigt. Also bleibt es dabei: Herr Strasser muß weg.

Dafür gibt es Präzedenzfälle: Wir NGOs haben im März 1995 Herrn Löschnak - unseligen Angedenkens - abgeschafft; und es ist dann besser geworden in Österreich: Caspar Einems Reformen haben uns das jetzige, im Großen und Ganzen brauchbare Asylgesetz gebracht. Und auch Herr Schlögl, Löschnaks Bruder im Ungeist, ist im Februar 2000 nicht SP-Chef geworden, sondern Bürgermeister von Purkersdorf geblieben.

Von Herrn Strasser hatten wir einmal eine bessere Meinung. Schade um ihn!

Michael Genner,
Asyl in Not
Diesen Artikel bookmarken:

Danksagung
Helfen Sie mit !
Falscher Friede
Tschetschenen schrien: "Asyl !"
Kunstauktion
Erfolg der Kunstauktion
Geständnis der Sicherheitsdirektion
Anzeige gegen Strasser
Zu Strasser fällt mir nichts mehr ein
Kunstauktion zu Gunsten von Asyl in Not
NOTRUF ASYL
Strassers Schiffbruch
Menschen, denen wir helfen konnten
Herrn Strassers Dienstvorschrift
Es reicht ! Strasser muß weg
Tausende forderten: Strasser muß weg !
Zu weit gegangen. Strasser muß fort
DEMONSTRATION gegen den institutionellen Rassismus
Herr Strasser, treten Sie zurück !
Nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofs
Der Rechtsstaat ist in Gefahr (II)
Der Rechtsstaat ist in Gefahr
Liebe Grüne!
Diskussion: Menschenrechtsbeirat wohin?
Asyl für Flüchtlinge aus dem Irak !

 

Asyl in Not, Währingerstraße 59, A-1090 Wien