zur Startseite

 
Beratungszeiten:
Mo. von 9 bis 13 Uhr
Di. von 13 bis 18 Uhr

Newsletter-Anmeldung

zur Sitemap

Kunstasyl 2008
Achtung: neues Spendenkonto von Asyl in Not!
Raiffeisen 32000 Kontonummer 5.943.139
Suche starten (mehrere Begriffe werden automatisch mit "und" verknüpft.)

Brand im Asylwerberheim:

Seltsame Berichterstattung

Unser Leser MinRat iR Dr. Heinz Leitner hat uns einen Leserbrief zukommen lassen, den er heute an den „STANDARD“ geschickt hat. Wir verbreiten ihn gerne weiter.

Asyl in Not T Shirt jetzt kaufen!
Im übrigen meinen wir, daß die Ursache des Brandes im Klagenfurter Flüchtlingsheim genau untersucht werden muß. Die Ermittlungen dürfen das Umfeld des geistigen Oberbrandstifters in Kärnten nicht aussparen.
 
Michael Genner, Asyl in Not
Währingerstraße 59
1090 Wien
Tel. 408 42 10-15, 0676 – 63 64 371
 
Spendenkonto:
Raiffeisen, Kontonummer 5.943.139, Asyl in Not
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren!
 
Als langjähriger Leser und Abonnent Ihrer Zeitung bin ich sehr betroffen, dass „Der Standard“ einen Bericht über den Brand in einem  Flüchtlingsheim in Klagenfurt mit einem Toten und vielen Verletzten mit  dem Hinweis einleitet, dass es sich möglicherweise um einen Racheakt verfeindeter Asylwerber handelt und mit der Aussage des Kärntner Landeshauptmannes schließt, dass der Brand  möglicherweise auf zwei verfeindete Gruppen der Drogenmafia zurückgeführt werden könnte.
 
Bisher zählte „Der Standard“ zu den wenigen Medien in Österreich, die immer wieder durch kritische Berichte auf die Unmenschlichkeiten des neuen, von der früherern ÖVP-FPÖ-BZÖ-Koalition mit parlamentarischer Unterstützung der SPÖ beschlossenen Fremdenrechtes hinweisen.
 
Seit dem Erstickungstod von Markus Omofuma wird der Öffentlichkeit immer wieder  das  gleiche Erklärungsmuster  präsentiert, wenn  Flüchtlinge, vor allem wenn sie aus Afrika kommen, in unserem Land zu Tode kommen und rassistischen Diskriminierungen ausgesetzt werden: möglicherweise, wahrscheinlich und sicherlich selber daran Schuld.
 
Warum fällt unserem "Möglichkeitssinn" (Musil) immer diejenige  Möglichkeit  als erste ein, die die Schuld  an ihrem Unglück den Erniedrigten und Beleidigten   selber zuzuweisen und uns  davon zu exkulpieren erlaubt?
 
Hat  die Wirklichkeit des neuen  Fremdenrechtes, aufgrund dessen zum Beispiel  Ehepaare auseinandergerissen und Kinder von den Eltern getrennt werden können,  mit diesem österreichischen Möglichkeitssinn zu tun? Hat  dieser Möglichkeitssinn vielleicht seine Ursache darin, dass regelmäßig Wahlen  auf dem Rücken der Erniedrigten und Beleidigten  geführt werden, um  von der Wirklichkeit  zunehmender sozialer Probleme abzulenken? Ist es möglich, dass  auch „Der Standard“ sich diesem Trend anzuschließen beabsichtigt?
 
Mit freundlichen Grüßen
MinRat iR Dr. H. Leitner
 
 
Diesen Artikel bookmarken:

Zum Jahreswechsel
Aus der Sicht des Kassiers:
Rassistischer Überfall in der U-Bahn
Jahresrückblick 2008
Polnisches Gesundheitswesen
Das ist "Dublin" !
Tag der Menschenrechte
EU-Kommission: Verbesserungen?
GPA-djp-Jugend fordert: BLEIBERECHT !
Ausschreibung
Buchbesprechung
"AUF DER FLUCHT"
Michael Genner - 60 Jahre
Vöcklabruck: Ärzte verhinderten Abschiebung schwer kranker Tschetschenin
Novembergedanken
Weihnachtsgeschenk
Nichts Neues
Asyl in Not feiert!
Aus unserer Arbeit (3)
Aus unserer Arbeit (2)
Aus unserer Arbeit
Haiders Tod
BLEIBERECHTSTAG
Nach der Wahl
Zur Wahl
Folteropfer abgeschoben !
KunstAsyl:
Aktion Notruf Asyl
KUNST ASYL
Solidarität mit Ute Bock!
Bleiberecht - jetzt !
Bleiberecht !
Bleiberecht - für wen?
Korrektur:
ALARM !
Menschen, denen wir helfen konnten (3)
Menschen, denen wir helfen konnten (2)
Menschen, denen wir helfen konnten (1)
UBAS: Verwahrlosung der Judikatur
Arme Tiroler!
Halbjahresbilanz
Asyl in Not zum Weltflüchtlingstag (20. Juni)
Bleiberecht: Konferenz
Verhetzung
Platter und der ÖAMTC
Kunstauktionen
Platters Uhr
Asylgerichtshof: COLD CASE
Wir Achtundsechziger (letzte Folge)
Wir Achtundsechziger (Teil vier)
Prokop-Prozeß: Urteil bestätigt
Folter und Deportation
Wir Achtundsechziger, Teil 3
Erster Mai 2008
Mai `68, zweiter Teil
Wir Achtundsechziger
Aus der Arbeit unseres Teams
Leseempfehlung:
Arbeitssuche
Steiermark: Schubhaft abschaffen!
Email-Aktion Bleiberecht jetzt !
Gesamtösterreichische Kampagne
Nie wieder! Darum:
Aufkleber "NIE WIEDER! darum NEU WÄHLEN" und "Schubhaft ist Folter"
Die Aufrechten
Vor siebzig Jahren
Leseempfehlung:
Kreuzweg der Flüchtlinge
Gedenkjahr 2008
Es wird weiter verhaftet!
Asyl in Not veröffentlicht brisantes Protokoll der Fremdenpolizei
Von Hessen lernen: Schubhaft-Platter muß weg
Hetzjagd auf Tschetschenen in Kärnten:
Schubhaft ist Folter! Demonstration und Kundgebung: 26.01.2008 in Bludenz
Wieder einmal brodelt der Sumpf

 

Asyl in Not, Währingerstraße 59, A-1090 Wien