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Achtung: neues Spendenkonto von Asyl in Not! Raiffeisen 32000 Kontonummer 5.943.139
Den Tätern ist nichts geschehen, sie laufen frei herum. Der Tatbestand des Mordes wurde von keinem unabhängigen Gericht geprüft, weil die weisungsgebundene Staatsanwaltschaft dieses Delikt gar nicht angeklagt hat. Die verhängten Bagatellstrafen signalisierten allen Nachfolgetätern: Die Tötung eines „Fremden“, eines „Schwarzen“ gar, bleibt hierzulande ungesühnt. Daher sind noch weitere Opfer gefallen: Wir trauern um Imre Bartos, um Seibane Wague – stellvertretend für viele. Auch in diesen Fällen blieben die Täter ungeschoren. Daher dauert die Gewalt auch heute noch an: Michael Brennan, US-amerikanischer Lehrer an der Vienna International School, wurde am 11. Februar 2009 von österreichischen Polizisten schwer verletzt. Und immer wieder, in jedem Fall, die staatliche Schmutzkübelkampagne: Die Opfer sind selber schuld! Der Überfall auf Mike Brennan war „von den gesellschaftlichen und rechtlichen Werten unserer Stadt, unseres Landes getragen“, erklärt uns, mit einem Zynismus sondergleichen, der Polizeipräsident. Wir gedenken aber auch der vielen namenlosen Opfer. Tag für Tag verschwinden Menschen in der Schubhaft, werden Familien auseinander gerissen, werden Kinder nachts aus den Betten gerissen, werden Väter vor den Augen der Kinder in Handschellen abgeführt. Sie sind Opfer eines rassistischen Systems, das ständig neue Sondergesetze gegen „Fremde“ hervorbringt und von eigenst ausgewählten und geschulten Beamten exekutieren lässt. Daher ist der Prozentsatz an Rassisten in diesem Bereich auch höher als sonst in der Bevölkerung. Der Anschlag auf Mike Brennan und die unverschämte Reaktion der Polizei hat vielen Menschen die Augen geöffnet. Am Ersten Mai 2009, Omofumas zehntem Todestag, wollen wir auf die Straße gehen: Kein Mensch ist illegal! Bleiberecht! Abschaffung aller Sondergesetze! Gleiche Rechte für alle! Die Menschenrechte müssen wieder gelten in diesem Land! KUNDGEBUNG, anschließend DEMONSTRATION Freitag, 1. Mai 2009 Treffpunkt: 14 Uhr, Omofuma-Stein U 2-Station Museumsquartier / Mariahilferstraße Asyl in Not, 1090 Wien, Währingerstraße 59, www.asyl-in-not.org Wiener Integrationskonferenz, 1050 Margaretengürtel 96/4, www.wik-vernetzungsbuero.at P.S.: Organisationen, die die Aktion unterstützen und auf unserem Plakat genannt werden wollen, bitten wir, uns dies bis DONNERSTAG, 2.4. 2009, elektronisch (mit Logo) mitzuteilen: Asyl in Not hat sich bereit erklärt, die Druckkosten vorzufinanzieren, da die Wiener Integrationskonferenz nach der skandalösen Streichung ihrer Subvention durch die Gemeinde Wien mittellos geworden ist. Wir freuen uns aber über jeden Euro und jeden Cent von UnterstützerInnen dieser Aktion (seien es Organisationen oder Private). Wir brauchen bei der Kundgebung auch eine Bühne und eine Tonanlage; wer uns das gratis zur Verfügung stellt, wird in allen weiteren Rundmails und während der Aktion lobend erwähnt. Plakate, Flyer und Aufkleber können bei uns bestellt werden. Für Eure Hilfe danken wir im voraus! Spendenkonto: Raiffeisen (BLZ 32000), Kontonummer 5.943.139, Asyl in Not Diesen Artikel bookmarken: |
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