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Spendenkonto: Raiffeisen 32000 Kontonummer 5.943.139 Adresse: Währinger Straße 59/2/1, 1090 Wien
16:30 Uhr: Start vor der EU-Vertretung, Wipplingerstraße 35, 1010 Wien 17:30 Demonstration über die Ringstraße zum Parlament 18:00 – 19 Uhr: Gedenkaktion vor dem Parlament Unterstützende Organisationen in alphabetischer Reihe (Stand 5.7.): Afrique-Europe-Interact, Asyl in Not, GPA-djp-Jugend, Grüne MigrantInnen Wien, ORQOA, SOS Mitmensch, WUK. Organisationen, die uns ebenfalls unterstützen und mit ihrem Logo aufscheinen wollen, melden sich bitte bei uns: Solidarität mit den Boats for people – Gedenken an die Toten der Festung Europa Auf zur Demo gegen das EU-Grenzregime am 13. Juli in Wien! Stoppt das Sterben von Migrant*innen auf See und an den Grenzen! Freiheit statt FRONTEX! Vom 1. bis 19. Juli werden Aktivist*innen aus verschiedenen afrikanischen und europäischen Ländern im Rahmen der Aktion „boats for people“ zwischen Sizilien, Tunesien und Lampedusa unterwegs sein. Sie wollen unter dem Motto „Stoppt das Sterben von Migrant*innen auf See – für Freiheit und Solidarität im Mittelmeerraum“ gemeinsam ein starkes Zeichen gegen das EU-Grenzregime setzen, das Jahr für Jahr den Tod von tausenden Migrant*innen im Mittelmeer und in den Wüsten des afrikanischen Kontinents verursacht. Am 13. Juli finden parallel zu den Aktionen in Monastir/Tunesien begleitende Aktionen in verschiedenen europäischen Städten und Häfen statt. Diese sollen das Anliegen von „boats for people“ unterstützen und das Andenken an alle die in die Öffentlichkeit bringen, die ihr Leben im Meer und an den von FRONTEX kontrollierten Grenzen Europas verloren haben. Österreich ist mitverantwortlich für eine Außenpolitik der EU, die von Staaten wie Tunesien, Libyen und Marokko im Süden oder der Ukraine im Osten verlangt, die Rolle des Torwächters für die EU zu spielen und dafür zu sorgen, dass Migrant*innen und Flüchtlinge von den eigenen Grenzen ferngehalten werden. Der Flughafen Wien-Schwechat ist internationale Drehscheibe für FRONTEX-Sammelcharterabschiebungen. Im menschenverachtenden Pingpongspiel des „Dublin II – Verfahrens“ werden ständig Menschen aus Österreich in die Länder am Rand der EU „zurückgeschoben“. Bei seinem Staatsbesuch in Nigeria hat der österreichische Außenminister Spindelegger ein Rückübernahmeabkommen für Massenabschiebungen ausgedealt. Wir wollen daher am 13. Juli 2012 der Toten der Festung Europa gedenken und für das Menschenrecht auf weltweite Bewegungsfreiheit ein Zeichen setzen. Unsere Solidarität gilt allen, die aufbrechen, um die von FRONTEX hochgerüsteten Grenzen zu überwinden und allen, die in den Lagern und Abschiebeknästen für ihr Leben und ihre Freiheit rebellieren. Von der österreichischen Gesellschaft und Politik fordern wir hier und jetzt: Schluss mit der Beteiligung an der FRONTEX-Menschenjagd an den EU-Grenzen! Schluss mit der Beteiligung an der Migrationskontroll-EU-Außenpolitik! Aufkündigung des „Dublin II“ - Abkommens – keine Verschiebung von Menschen innerhalb Europas! Schluss mit Rückübernahmeabkommen und Charterabschiebungen! Schubhaft abschaffen, denn Schubhaft ist Freiheitsberaubung! Freier Zugang zum Arbeitsmarkt für Asylsuchende, weg mit dem Arbeitsverbot! Bedingungslose Bewegungs- und Bleibefreiheit für alle! Existenzsicherndes Grundeinkommen für alle weltweit! Spendenkonto: Raiffeisen (BLZ 32000), Kontonummer 5.943.139, Asyl in Not |
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