zur Startseite

 
Beratungszeiten:
Mo. von 9 bis 13 Uhr
Di. von 13 bis 18 Uhr

Newsletter-Anmeldung

zur Sitemap

Kunstasyl 2008
Achtung: neues Spendenkonto von Asyl in Not!
Raiffeisen 32000 Kontonummer 5.943.139
Suche starten (mehrere Begriffe werden automatisch mit "und" verknüpft.)

Falscher Friede

Weihnachten steht vor der Tür. Die Zeit der Heuchelei. Zeit für einen kleinen Kompromiß...
Asyl in Not T Shirt jetzt kaufen!
Herr Strasser hat einen "Weihnachtsfrieden" geschlossen. Caritas, Diakonie, Volkshilfe und Rotes Kreuz bekommen ein bisschen Geld: 60 Prozent der Kosten für 620 Asylwerber, deren Unterbringung eigentlich Sache des Innenministeriums ist. Strasser verspricht auch, daß "über Weihnachten und Neujahr kein Asylwerber aus der Bundesbetreuung entlassen wird. Außer aus Gründen der Straffälligkeit."

Dafür erntet er christliches Lob: Herr Küberl (Caritas) meint in vollem Ernst, dieses Versprechen trage "Idee und Geist von Weihnachten" in sich. So gehört in der ZiB 3, so zu lesen im "Standard", 20.12.2003.

Und dann? Nach Neujahr frieren die Leute nicht mehr, wenn man sie wieder auf die Straße setzt? Freilich, Weihnachten ist dann vorbei – dann wird die öffentliche Meinung vielleicht nicht mehr so sensibel sein. Der Alltag kehrt zurück und es geht wieder munter drauf los: "Asylfremde" Gründe, behauptet Strassers Beamtenschaft – obwohl im Berufungsverfahren nur der UBAS befugt ist, über Asylrelevanz der Fluchtgründe zu urteilen. Also raus! Auf die Parkbank, ins Bahnhofsklo...

Ein offenes Wort an unsere Kolleginnen und Kollegen in den kirchlichen Hilfsorganisationen: Das Auftreten Eurer Chefs mit Strasser im Fernsehen war peinlich und politisch dumm. Das gilt vor allem für Herrn Küberls Lobhudeleien. Aber auch Herr Chaloupka (Diakonie), der dabei war und mitspielte, geriet dadurch leider in ein schiefes Licht.

Es gibt nicht den geringsten Grund, Strasser zu loben. Er ist und bleibt ein gefährlicher Feind, den die öffentliche Meinung in einer einzelnen Frage zum Nachgeben gezwungen hat. Diesen taktischen Erfolg soll man ruhig feiern. Aber ohne dem Gegner eine Atempause zu gönnen. Oder gar – sein Image zu polieren.

Asyl in Not schließt mit dem Unrecht keinen Frieden. Auch nicht zu Weihnachten. Herr Strasser wird vergehen, wie andere vor ihm vergangen sind. Aber nicht von allein. Was wir können, werden wir dazu tun.

Frohe Festtage unseren Leserinnen und Lesern!

Michael Genner, Asyl in Not
1090 Wien, Währingerstraße 59
Tel. 408 42 10-15

Spendenkonto:

Asyl in Not, Bank Austria-Creditanstalt
Bankleitzahl 20151
Kontonummer 698 035 557
Diesen Artikel bookmarken:

Danksagung
Helfen Sie mit !
Tschetschenen schrien: "Asyl !"
Kunstauktion
Erfolg der Kunstauktion
Geständnis der Sicherheitsdirektion
Anzeige gegen Strasser
Zu Strasser fällt mir nichts mehr ein
Kunstauktion zu Gunsten von Asyl in Not
NOTRUF ASYL
Strassers Schiffbruch
Menschen, denen wir helfen konnten
Herrn Strassers Dienstvorschrift
Es reicht ! Strasser muß weg
Tausende forderten: Strasser muß weg !
Zu weit gegangen. Strasser muß fort
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben
DEMONSTRATION gegen den institutionellen Rassismus
Herr Strasser, treten Sie zurück !
Nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofs
Der Rechtsstaat ist in Gefahr (II)
Der Rechtsstaat ist in Gefahr
Liebe Grüne!
Diskussion: Menschenrechtsbeirat wohin?
Asyl für Flüchtlinge aus dem Irak !

 

Asyl in Not, Währingerstraße 59, A-1090 Wien