zur Startseite
Home Medien über uns Archiv 2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004 2003 2002 2001 Menschenschicksale Asyl in Not Spenden Aktivitäten Links Kontakt Impressum

Asyl in Not bei Facebook Spendengütesiegel

Preisträger der Dr. Bruno Kreisky Stiftung für Verdienste um die Menschenrechte (1991)




Beratungszeiten:
Mo. von 9 bis 13 Uhr
Di. von 13 bis 18 Uhr

zur Sitemap

Kunstasyl 2010
Achtung: neues Spendenkonto von Asyl in Not!
Raiffeisen 32000 Kontonummer 5.943.139
Suche starten

Fekter und Folter

Druckansicht öffnen

Im Windschatten der rassistischen Wahlkampfhetze hat Innenministerin Fekter einen Gesetzentwurf schreiben lassen, der neues, unfassbares Leid über tausende Menschen bringen wird.

Flüchtlinge sollen gleich nach der Einreise, schon am Beginn des Verfahrens, verhaftet werden, um sie in angeblich sichere Nachbarstaaten Österreichs abzuschieben, von den wir genau wissen, daß sie dort nicht sicher sind.

 
 
Das war schon einmal so, vor drei Jahren unter dem Prokop-Gesetz. Damals wurden Tag für Tag Familienväter vor den Augen ihrer weinenden, schreienden Kinder in Handschellen abgeführt, die Familien auseinander gerissen.
 
Asyl in Not hatte aber durch zahllose Haftbeschwerden erreicht, daß der Verwaltungsgerichtshof die Verhaftung am Beginn des Verfahrens für rechtswidrig erklärte. Das war unser größter juristischer Erfolg im Kampf gegen das Prokop-Gesetz; Fekter will nun diese Errungenschaft zerstören.
 
Fekter führt mit ihrem Gesetz die Schubhaft am Verfahrensbeginn verpflichtend ein: Asylwerber müssen sogleich verhaftet werden, wenn Österreich sie an ein anderes Land loswerden will.
 
Das bedeutet, wie das UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge warnend feststellt, „die geplante Schubhaft für Tausende unbescholtene Asylwerber pro Jahr“.
 
Und zwar nicht nur, wie früher, die Väter (als Geiseln für den Rest der Familie), sondern auch die Frauen und Kinder werden ins Gefängnis gesperrt, wenn Fekters Gesetz in Kraft tritt; schließlich ist sie ja familienfreundlich.
 
Weil so viele Menschen hinter Gitter kommen sollen, plant sie vorsorglich ein neues Schubhaftzentrum in Leoben. Weit weg von der nächsten größeren Stadt, sodaß es für sie auch viel schwerer sein wird, einen Rechtsbeistand zu bekommen.
 
Fekter lügt also, wenn sie behauptet, daß es ihr um die Bekämpfung der Kriminalität geht. Die Hauptleidtragenden werden wieder einmal die „echten Flüchtlinge“ sein:
 
schwer kranke, traumatisierte Menschen, die schon in ihrer Heimat im Gefängnis waren, die mit knapper Not dem Tod entronnen sind, Folteropfer, vergewaltigte Frauen, verstörte Kinder. Sie alle sollen in Österreich sofort hinter Gitter kommen.
 
Folteropfer neuerlich einzusperren, löst immer eine schwere Retraumatisierung aus und ist psychische Folter. Frau Fekter trägt die volle persönliche Verantwortung dafür.
 
Michael Genner,
Obmann von Asyl in Not
 
 
Spendenkonto:
Raiffeisen (BLZ 32000),
Kontonummer 5.943.139, Asyl in Not
 
 
Weblink: Thomas Schmidinger, „Wann muß Maria Fekter gehen?“, Wiener Zeitung, 16.6. http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4445&Alias=wzo&cob=419878
 
Diesen Artikel bookmarken:
spacer
PfeilRückblick und Ausblick
PfeilSCHEINKINDER, oder:
PfeilJahresrückblick: Asylbilanz
PfeilWeihnachtspunsch, Handy-Aktion, Spendengütesiegel
PfeilKUNSTASYL 09
PfeilKunstAsyl 09
PfeilAUFRUF: Foto-Aktion zum Tag der Menschenrechte
PfeilEin altes Ehepaar
PfeilKunstAsyl
PfeilRECHTSBERATUNG
PfeilSOLIDARITÄT!
PfeilDER KAMPF GEHT WEITER
PfeilWIDERSTAND
Pfeil20. Oktober - das Bündnis wächst weiter
PfeilAsyl in Not begrüßt den Freispruch im Cap Anamur-Prozeß
PfeilDas Bündnis wächst
PfeilKundgebung (20. Oktober 2009)
PfeilGLEICHGESCHALTET !
PfeilHappy end für Liebende
PfeilTod in der Schubhaft
PfeilDer bürgerliche Rechtsstaat
PfeilZweisprachige Ortstafeln für Kärnten/Koroska !
PfeilNach langem Leidensweg:
PfeilGutachterin Anderle
PfeilDas Schlimmste
PfeilFür einen heißen Herbst...
PfeilAmtsenthebung !
PfeilHalbjahresbilanz
PfeilAsylamt Eisenstadt
PfeilWer verschleppt die Asylverfahren? (Teil 2)
PfeilWer verschleppt die Asylverfahren?
PfeilLichterkette - eine kritische Bilanz
PfeilAnzeige gegen die FPÖ
PfeilLICHTERKETTE - letzter Aufruf
PfeilEin Wochenende zum Speiben
PfeilLICHTERKETTE
PfeilStrafanzeige gegen die FPÖ
PfeilLehren aus der Wahl
PfeilEs ist Zeit für eine Lichterkette...
PfeilGraf muß weg
PfeilErster Mai 2009
PfeilMORD VERJÄHRT NICHT
PfeilPeggauer Flüchtlingsfamilie soll abgeschoben werden
PfeilOstern vor zwanzig Jahren...
PfeilCold case: OMOFUMA
PfeilU-Bahn "bettlerfrei" ?
PfeilNeuer Asylantrag nach "STANDARD"-Bericht
PfeilWir trauern um Josef Rohrböck
PfeilRassismus in der Polizei
PfeilBleiberecht von Fekters Gnaden?
PfeilFekters Folterpolizei
PfeilVor dreißig Jahren...
PfeilKomplizenschaft
PfeilRecht muß Recht bleiben
PfeilGEHEIMDIENSTE IN ÖSTERREICH
PfeilMesut Tunc ist frei
PfeilBandion und Kinderrechte
PfeilMesut Tunc
PfeilAchtung: NOTRUF ASYL !

 
Asyl in Not
Asyl in Not

Asyl in Not, Währingerstraße 59, A-1090 Wien