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Preisträger der Dr. Bruno Kreisky Stiftung für Verdienste um die Menschenrechte (1991)

Michael Genner, Obmann von Asyl in Not, ist Preisträger der Österreichischen Liga für Menschenrechte (2011) für besonders couragierte Verdienste zur Umsetzung des Menschenrechts auf Asyl.


Adresse:
Währinger Straße 59/2/1
1090 Wien

Beratungszeiten:
Mo. von 9 bis 15 Uhr

Telefonische Auskünfte:
Mo. bis Do.
von 10 bis 12 Uhr

 

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Spendenkonto:
IBAN: AT293200000005943139 - BIC: RLNWATWW
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Finanzbericht 2007

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Jahresabschluss Asyl in Not 2007

Finanzbericht Asyl in Not

Jahresabschluss 2007

 

 

Jahresumsatz

 

 

Bestand Ende 2006

Zugänge

 

Abgänge

 

Umbuchungen zw. Konten

Bestand Ende

2007

Konto PSK

€ 19.841,69

€ 19.229,04

-€ 19.565,38

-€ 19.505,35

€ 0,00

Konto Raiffeisen

€ 0,00

€ 79.595,04

-€ 81.225,63

€ 9.434,20

€ 7.803,61

Spar Card Raiffeisen

€ 0,00

€ 127,09

€ 0,00

€ 16.000,00

€ 16.127,09

Handkassa Genner

€ 0,00

€ 1.507,32

-€ 6.095,53

€ 4.588,21

€ 0,00

Equal Konto BAWAG

-€ 23.974,98

€ 47.669,06

-€ 13.064,56

-€ 10.517,06

€ 112,46

Summe

-€ 4.133,29

€ 148.127,55

-€ 119.951,10

€ 0,00

€ 24.043,16

 

 

Ausgaben und Einnahmen Kernbereich nach Kostengruppen

 

Ausgaben

2007

2006

Vereinskosten Instandhaltung, Reparaturarbeiten, Literatur, Verbrauchsmaterial, Transportkosten, Telefon, Rechtsberatung,

€ 18.288,50

€ 19.885,43

Rückzahlungen (Kredit, Darlehen)

€ 0,00

€ 66.936,04

Personalkosten

€ 37.436,97

€ 6.088,60

Zivildiener

€ 14.062,55

€ 15.240,84

Bankgebühren

€ 556,67

€ 5.741,80

Fundraising (incl Ausgaben für Kunstauktion)

€ 25.182,00

€ 19.979,22

Kredit to Equal

€ 11.359,85

€ 0,00

Summe

€ 106.886,54

€ 133.871,9

 

Einnahmen

2007

2006

Spenden

€ 41.044,38

€ 36.776,02

Kunstauktionen

€ 40.889,32

€ 83.478,47

Zivildiener BMI Beitrag

€ 7.417,37

€ 8.190,00

Sonstiges (Rückzahlung ZIVI, Sozialvers.)

€ 11.107,36

€ 5367,22

Summe

€ 100.458,49

€ 133.811,71

 


 

3. Ausgaben und Einnahmen EQUAL nach Kostengruppen

 

Ausgaben

 

Betriebskosten Miete, Instandhaltung, Bürokosten, Verbrauchsmaterial, Transportkosten, Telefon, FAX, Computer

€ 18.842,47

Kontoabdeckung

€ 23.862,52

Personalkosten

€ 16.211,46

Summe

€ 58.916,45

 

Einnahmen

 

WAFF Förderung

€ 47.669,06

Kredit aus Asyl in Not Mitteln

€ 11.359,85

Summe

€ 59.028,91

 

 

4.      Bestandskontrolle und Bereinigung Gesamt

 

(Finanzmittel, Rückstellungen, Ausgrenzungen, Durchlaufposten, Forderungen, Verbindlichkeiten)

 

Endbestandsermittlung

 

Anfangsbestand 1.1. 2007

-€ 4133,29

Einnahmen lt. Aufstellung

€ 148.127,55

Ausgaben lt. Aufstellung

€ 119.951,10

Endbestand 31.12.2007

€ 24.043,16

Bestandsbereinigung (Kautionen, Akonto, Durchlaufposten)

 

Offene Rechnungen Kunstauktion 2007

€ 5.050,00

Ausstehende Förderung WAFF

€ 11.359,85

Offene Rechnung Interkulttheater

- 350,00

Bereinigter Endbestand 31.12.2007

€ 40.103,01

Zugang 2007

€ 44.236,30

 


 

Die finanzielle Entwicklung 2007

 

Das Jahr begann in dem Bewusstsein, dass finanziell keine grossen Sprünge zu erwarten waren. Zwar waren wir nach langer Zeit wieder schuldenfrei, das Wissen aber, dass nach Ablauf des Equal-Projektes im Juni, keinerlei Subventionen mehr zur Verfügung stehen werden, stellte uns vor die grosse Frage: werden die Spenden ausreichen, um Michaels Gehalt danach weiter bezahlen zu können oder nicht?

Schon am ersten Jänner wussten wir dann, dass das nicht die einzige Unbekannte bleiben würde. Die Aussage unseres Obmanns zum Tod von Ministerin Prokop, hatte nicht nur mediale Konsequenzen, sondern, wie sich bald zeigte, auch finanzielle. Zwar konnten wir an den Spendeneingängen sehen, dass unsere AnhägerInnen sich nicht von uns abgewendet haben, eher im Gegenteil, unsere Haupteinnahmequelle, die Kunstauktion stand aber plötzlich in Frage.

Viele Sponsoren haben sich in Folge der Causa Prokop verabschiedet und kurz haben wir ernsthaft überlegt die Kunstauktion in diesem Jahr abzusagen. Wir haben es zum Glück nicht getan. Ohne hier jetzt auf weiter Details dazu eingehen zu wollen, möchte ich dieses Kapitel so zusammenfassen: Die Auktion 2008 hat Netto ca 23.000 gebracht, was ziemlich genau dem Gehalt von Michael und Dani zusammen, in einem Halbjahr entspricht. Kurz gesagt, die Entscheidung, die Kunstauktion trotz aller Schwierigkeiten zu veranstalten, hat uns den Weg aufs Arbeitsamt erspart.

Weitere signifikante Veränderungen im letzten Jahr betrafen einerseits das Kabarett, das, hauptsächlich wegen Prokop, weniger einspielte als gewohnt. Andereseits die Spenden von KlientInnen deren Fälle zu einem positiv Abschluss gebracht werden konnten. Alleine auf diesem Weg nahmen wir ungefähr 20.000 Euro ein. Wie es aussieht wird diese Art der Einnahme mehr und mehr zu unserer Wichtigsten. Auf jeden Fall wird die Zukunft unserer finaziellen Situation und damit useres Personalstandes wesentlich davon abhängen.

Was die Ausgabenseite betrifft haben wir versucht wo es geht zu sparen. Neue, billigere  Handy- und Inertnetverträge und der Umstieg auf ein neues Konto haben uns zusätzlich einige hundert Euro weniger Ausgaben beschert.

Trotz aller fiskalischen Einschnitte konnten wir aber trotzdem im letzten Jahr auch einiges verbessern. So haben wir in den letzten Monaten 5 neue Komputer bekommen, neue Sessel, eine neue Druck- und Kopiermaschine. Michael hat jetzt Internet und den täglichen Standard in seiner Wohnung und bei mir zu Hause liegt eine externe Festplatte auf der ein Backup von allen Asyl-in-Not Daten gespeichert ist.

Wir haben das Jahr mit einem plus von ca. 20.000 Euro abgeschlossen und hätte uns der WAFF schon alle Ausgaben des Equalprojektes rückerstattet, wären es sogar 30.000. Euro.

Mittlerweile, auf Grund der vielen gewonnen Fälle sind es bereits über 38.000 Euro.

Also durchaus schon eine Grössenordnung die es uns erlaubt, ernsthaft über die Einstellung einer Teilzeit RechtsberarterIn nachzudenken.

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