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Achtung: neues Spendenkonto von Asyl in Not! Raiffeisen 32000 Kontonummer 5.943.139
Finanzbericht Asyl in Not Jahresabschluss 2007Jahresumsatz
Ausgaben und Einnahmen Kernbereich nach Kostengruppen
3. Ausgaben und Einnahmen EQUAL nach Kostengruppen
4. Bestandskontrolle und Bereinigung Gesamt (Finanzmittel, Rückstellungen, Ausgrenzungen, Durchlaufposten, Forderungen, Verbindlichkeiten)
Die finanzielle Entwicklung 2007 Das Jahr begann in dem Bewusstsein, dass finanziell keine grossen Sprünge zu erwarten waren. Zwar waren wir nach langer Zeit wieder schuldenfrei, das Wissen aber, dass nach Ablauf des Equal-Projektes im Juni, keinerlei Subventionen mehr zur Verfügung stehen werden, stellte uns vor die grosse Frage: werden die Spenden ausreichen, um Michaels Gehalt danach weiter bezahlen zu können oder nicht? Schon am ersten Jänner wussten wir dann, dass das nicht die einzige Unbekannte bleiben würde. Die Aussage unseres Obmanns zum Tod von Ministerin Prokop, hatte nicht nur mediale Konsequenzen, sondern, wie sich bald zeigte, auch finanzielle. Zwar konnten wir an den Spendeneingängen sehen, dass unsere AnhägerInnen sich nicht von uns abgewendet haben, eher im Gegenteil, unsere Haupteinnahmequelle, die Kunstauktion stand aber plötzlich in Frage. Viele Sponsoren haben sich in Folge der Causa Prokop verabschiedet und kurz haben wir ernsthaft überlegt die Kunstauktion in diesem Jahr abzusagen. Wir haben es zum Glück nicht getan. Ohne hier jetzt auf weiter Details dazu eingehen zu wollen, möchte ich dieses Kapitel so zusammenfassen: Die Auktion 2008 hat Netto ca 23.000 gebracht, was ziemlich genau dem Gehalt von Michael und Dani zusammen, in einem Halbjahr entspricht. Kurz gesagt, die Entscheidung, die Kunstauktion trotz aller Schwierigkeiten zu veranstalten, hat uns den Weg aufs Arbeitsamt erspart. Weitere signifikante Veränderungen im letzten Jahr betrafen einerseits das Kabarett, das, hauptsächlich wegen Prokop, weniger einspielte als gewohnt. Andereseits die Spenden von KlientInnen deren Fälle zu einem positiv Abschluss gebracht werden konnten. Alleine auf diesem Weg nahmen wir ungefähr 20.000 Euro ein. Wie es aussieht wird diese Art der Einnahme mehr und mehr zu unserer Wichtigsten. Auf jeden Fall wird die Zukunft unserer finaziellen Situation und damit useres Personalstandes wesentlich davon abhängen. Was die Ausgabenseite betrifft haben wir versucht wo es geht zu sparen. Neue, billigere Handy- und Inertnetverträge und der Umstieg auf ein neues Konto haben uns zusätzlich einige hundert Euro weniger Ausgaben beschert. Trotz aller fiskalischen Einschnitte konnten wir aber trotzdem im letzten Jahr auch einiges verbessern. So haben wir in den letzten Monaten 5 neue Komputer bekommen, neue Sessel, eine neue Druck- und Kopiermaschine. Michael hat jetzt Internet und den täglichen Standard in seiner Wohnung und bei mir zu Hause liegt eine externe Festplatte auf der ein Backup von allen Asyl-in-Not Daten gespeichert ist. Wir haben das Jahr mit einem plus von ca. 20.000 Euro abgeschlossen und hätte uns der WAFF schon alle Ausgaben des Equalprojektes rückerstattet, wären es sogar 30.000. Euro. Mittlerweile, auf Grund der vielen gewonnen Fälle sind es bereits über 38.000 Euro. Also durchaus schon eine Grössenordnung die es uns erlaubt, ernsthaft über die Einstellung einer Teilzeit RechtsberarterIn nachzudenken. |
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