zur Startseite

 
Beratungszeiten:
Mo. von 9 bis 13 Uhr
Di. von 13 bis 18 Uhr

Newsletter-Anmeldung

zur Sitemap

Kunstasyl 2008
Achtung: neues Spendenkonto von Asyl in Not!
Raiffeisen 32000 Kontonummer 5.943.139
Suche starten (mehrere Begriffe werden automatisch mit "und" verknüpft.)

Hetzjagd auf Tschetschenen in Kärnten:

Haider als Putins verlängerter Arm?

Jetzt hat es sogar die Polizei festgestellt:
Abgeschobene Tschetschenen sind unschuldig!
http://derstandard.at/?url=/?id=3193684;
Der STANDARD, Printausgabe, 23.1.2008

Asyl in Not T Shirt jetzt kaufen!
 
Man weiß in diesen Tagen nicht, welches Sumpfloch man als erstes trocken legen soll. Massenverhaftungen in Traiskirchen, Abschiebungen aus Kärnten, provozierende Neonazis, Überwachung von Handys und Internet durch die Polizei... So fängt es immer an:
 
Zuerst geht es gegen die Schwächsten, die keine Lobby haben. Das sind jetzt die „Fremden“. Als nächstes werden die inländischen „Unterschichten“ an der Reihe sein: „Asoziale“ im Nazijargon. Dann alle, die die Menschenrechte verteidigen. Und überhaupt: die politische Opposition. Kann aber auch gleichzeitig geschehen...
 
Dieser eine, der in Kärnten schon viel zu lange sein Wesen treibt, hat öffentlich aufgerufen, Mitbürger zu denunzieren. Das hatten wir auch früher schon, in düsteren Zeiten, deren Schoß noch fruchtbar ist.
 
Siegfried Stupnig, als Mitarbeiter des Beratungszentrums ASPIS in Kärnten mit dem täglichen Unrecht konfrontiert, berichtet, daß „tschetschenische Frauen von Skinheads anuriniert werden und tschetschenischen Kinder ins Gesicht gespuckt wird“.
 
„Die Volksgruppe der TschetschenInnen“, schreibt Stupnig, „wird in Kärnten provoziert, denunziert und gegen sie wird Sippenhaftung praktiziert. Stellvertretend müssen sie für gesellschaftliche Probleme und Missstände als Sündenbock herhalten.
 
„Dabei wird das Leid der TschetschenInnen verdrängt: Zwei Kriege haben dieses Land verwüstet. Entführungen, Verhaftungen, Folter, Vergewaltigung waren und sind im Nordkaukasus an der Tagesordnung, 250 000 Menschen sind dem Völkermord zum Opfer gefallen. Furcht beherrscht den Alltag der TschetschenInnen, sie sind der Willkür der Mächtigen ausgesetzt, hier wie dort.
 
„Als Verbrechen des Schweigens und der Gleichgültigkeit bezeichnet André Glucksmann die Haltung Europas zum Krieg gegen das tschetschenische Volk. Schweigen über die Willkür gegen tschetschenische Familien in Kärnten ist stilles Einverständnis für die Aufhebung der Rechtsstaatlichkeit und der Menschenrechte.“
 
Gibt es etwa eine stille Zusammenarbeit des Kärntner Landesführers mit Putins langem Arm, dem russischen Geheimdienst FSB? Asyl in Not fordert eine rasche Aufklärung dieser möglichen Zusammenhänge. Dergleichen Querverbinder wollen wir nicht in unserem Land. Sie gehören schleunigst abgeschafft.
 
Michael Genner
Asyl in Not
Währingerstraße 59
1090 Wien
Tel. 408 42 10-15, 0676 – 63 64 371
 
Spendenkonto:
Raiffeisen, Kontonummer 5.943.139, Asyl in Not
ZVR: 723727354
 
 
Diesen Artikel bookmarken:

Novembergedanken
Vöcklabruck: Ärzte verhinderten Abschiebung schwer kranker Tschetschenin
Michael Genner - 60 Jahre
Asyl in Not feiert!
Aus unserer Arbeit (3)
Aus unserer Arbeit (2)
Aus unserer Arbeit
Haiders Tod
BLEIBERECHTSTAG
Nach der Wahl
Zur Wahl
Folteropfer abgeschoben !
KunstAsyl:
Aktion Notruf Asyl
KUNST ASYL
Solidarität mit Ute Bock!
Bleiberecht - jetzt !
Bleiberecht !
Bleiberecht - für wen?
Korrektur:
ALARM !
Menschen, denen wir helfen konnten (3)
Menschen, denen wir helfen konnten (2)
Menschen, denen wir helfen konnten (1)
UBAS: Verwahrlosung der Judikatur
Arme Tiroler!
Halbjahresbilanz
Asyl in Not zum Weltflüchtlingstag (20. Juni)
Bleiberecht: Konferenz
Verhetzung
Brand im Asylwerberheim:
Platter und der ÖAMTC
Kunstauktionen
Platters Uhr
Asylgerichtshof: COLD CASE
Wir Achtundsechziger (letzte Folge)
Wir Achtundsechziger (Teil vier)
Prokop-Prozeß: Urteil bestätigt
Folter und Deportation
Wir Achtundsechziger, Teil 3
Erster Mai 2008
Mai `68, zweiter Teil
Wir Achtundsechziger
Aus der Arbeit unseres Teams
Leseempfehlung:
Arbeitssuche
Steiermark: Schubhaft abschaffen!
Email-Aktion Bleiberecht jetzt !
Gesamtösterreichische Kampagne
Nie wieder! Darum:
Aufkleber "NIE WIEDER! darum NEU WÄHLEN" und "Schubhaft ist Folter"
Die Aufrechten
Vor siebzig Jahren
Leseempfehlung:
Kreuzweg der Flüchtlinge
Gedenkjahr 2008
Es wird weiter verhaftet!
Asyl in Not veröffentlicht brisantes Protokoll der Fremdenpolizei
Von Hessen lernen: Schubhaft-Platter muß weg
Schubhaft ist Folter! Demonstration und Kundgebung: 26.01.2008 in Bludenz
Wieder einmal brodelt der Sumpf

 

Asyl in Not, Währingerstraße 59, A-1090 Wien