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Achtung: neues Spendenkonto von Asyl in Not! Raiffeisen 32000 Kontonummer 5.943.139
Sehr geehrte Damen und Herren!
Liebe Freundinnen und Freunde von Asyl in Not! Wir wenden uns an Sie mit einem Hilferuf. Unsere finanzielle Lage ist sehr angespannt. Die Kunstauktion im vergangenen November hat mit 65.000.- Euro (bei steigenden Kosten für Druck und Versand) deutlich weniger gebracht als in den Jahren davor (2002 waren es 77.000.- Euro; 2001 hatten wir einen Rekorderlös von 1,389.000.- Schilling erzielt). Diese Einbußen sind auf die massive Konkurrenz auf dem Spendenmarkt zurückzuführen, aber auch auf die Wirtschaftskrise, die die Kauflust dämpfte. Dazu kommt, daß wir 2003 keine Förderung aus den vom Innenministerium verwalteten Geldern des Europäischen Flüchtlingsfonds (EFF) erhielten: noch einmal 20.000.- weniger als im Jahr vorher. Offizielle Begründung: Das Ministerium hat kein Geld... Die wirkliche Ursache ist natürlich unsere konsequente Opposition gegen die menschenverachtende Strasser-Politik. Nur die Geldsammlungen in den Kabaretts (Kulisse, Orpheum, Vindobona) verlaufen konstant und bringen rund 25.000.- Euro im Jahr. Den Inhabern dieser Spielstätten und allen Künstlerinnen und Künstlern in den beiden für uns lebenswichtigen Bereichen (Malerei und Kabaretts), die uns nun seit Jahren die Treue halten, danken wir sehr! Aus allen diesen Gründen haben wir das Jahr 2003 mit einem Defizit von rund 40.000.- Euro abgeschlossen, was unsere Bank (die eine rasche Deckung wünscht) genauso wenig freut wie uns. Wir arbeiten nun daran, diesen Verlust wieder hereinzubringen. Das wird leider nicht ohne Personalabbau möglich sein. Immerhin haben wir für 2004 vom Europäischen Flüchtlingsfonds (EFF) – nicht vom Innenministerium, versteht sich, sondern mit Hilfe unseres deutschen Partners „Pro Asyl“ – eine kleine Förderung erhalten, die vor allem für die Konferenz in Schlaining im Jänner zu verwenden war. Und wir machen heuer zwei Kunstauktionen (eine am 15. April im Dorotheum, bei der die KünstlerInnen am Erlös beteiligt werden; und eine im November auf gewohnte Art). Die bisher gesammelten Bilder können Sie auf unserer Homepage (Rubrik "akunst") sehen. Wir bitten aber auch Sie, liebe Leserinnen und Leser, um Ihre Unterstützung. Jeder Euro, jeder Cent hilft uns, Menschenleben zu retten. Helfen Sie mit ! Bitte geben Sie diesen Rundbrief auch in Ihrem Freundeskreis weiter. Zahlscheine und Informationsmaterial können bei uns angefordert werden. Besonders würden wir uns auch über Daueraufträge freuen. Am 1. Mai tritt das neue Asylgesetz in Kraft. Neue Herausforderungen kommen auf uns zu. Unsere Kriegskasse sollte nicht leer sein. Für Ihre Hilfe danke ich Ihnen jetzt schon sehr. Michael Genner, Geschäftsführer von Asyl in Not Diesen Artikel bookmarken: |
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