zur Startseite

 
Beratungszeiten:
Mo. von 9 bis 13 Uhr
Di. von 13 bis 18 Uhr

Newsletter-Anmeldung

zur Sitemap

Kunstasyl 2008
Achtung: neues Spendenkonto von Asyl in Not!
Raiffeisen 32000 Kontonummer 5.943.139
Suche starten (mehrere Begriffe werden automatisch mit "und" verknüpft.)

Laßt sie arbeiten !

Sie pflegen, oft rund um die Uhr, die Alten und Kranken, die sonst nach Lainz müssten oder sonst an einen Todesort. Sie sind fleißige, tüchtige Menschen. Vierzigtausend sollen sie sein. Sie sind illegal.
Asyl in Not T Shirt jetzt kaufen!
Vernaderer und Rassisten haben wieder – nach den Flüchtlingen und den Mischehen - neue Sündenböcke entdeckt. Die ganze Heuchelei des Systems wird hier offenbar.
Laßt sie arbeiten. Laßt sie in Ruhe. Arbeit ist ein Menschenrecht. Laßt auch die alten, kranken Leute und ihre Angehörigen in Ruhe. Nur um diese Gruppen geht es, sie sind die Betroffenen: die ArbeiterInnen – und ihre KundInnen. An ihren Interessen hat sich jeder Lösungsvorschlag zu orientieren.
 
Allen, die sich nun von staatlicher oder gar gewerkschaftlicher Seite her einmischen wollen, sei eines gesagt: Sie sind nicht die Hauptpersonen. Es gibt alte kranke Leute, die Pflege brauchen. Und es gibt arbeitende Menschen, die genau das tun, was dringend nötig ist – und wofür der Staat nicht vorgesorgt hat.
 
Aber sie verdienen zu wenig. Das ist richtig. Sogar das wirft man ihnen vor. „Lohndumping“ heißt das im Jargon. Dann soll doch das Arbeitsmarktservice die Differenz bezahlen, daß es auch einmal etwas Sinnvolles tut, statt Arbeitslose in Zwangskurse zu pressen, nur um die Statistik zu schönen in der Vorwahlzeit.
 
Und sie sind auch nicht versichert. Das gehört geändert, aber nicht auf ihre Kosten und schon gar nicht auf Kosten ihrer KundInnen. Sondern das ist Sache des Staates, aber auch der sogenannten Gewerkschaft, die bisher nicht das Geringste für diese hart arbeitenden Menschen tut (weil sie leider nicht zu den „eigenen“ Leuten gehören, sondern „Fremde“ sind).
 
Erster Schritt zur Gewerkschaftsreform: Die fehlenden Versicherungsbeiträge dieser ArbeiterInnen zahlt der ÖGB aus dem Streikfonds nach. Soweit er ihn nicht schon verjubelt hat. Dann ist er wenigstens einmal für etwas Nützliches da.
 
Michael Genner
Asyl in Not
 
Währingerstraße 59
1090 Wien
Tel.: 408 42 10-15, 0676 – 63 64 371
 
Spendenkonto:
 
Asyl in Not,
P.S.K., Kontonummer 92.034.400
 
Spendenshop:
 
Ihr Online-Einkauf für Asyl in Not.
Diesen Artikel bookmarken:

Weihnachten 2006
Das arme Innenministerium
Folteropfer in Schubhaft
Bundesasylamt verweigert Familienzusammenführung
Cap Anamur
Kunst Asyl - Nachtrag
Kunst Asyl - ein toller Erfolg !
Kunst Asyl `06
Vor und nach der Wahl
Über Menschenrechte kann man nicht abstimmen.
Verwahrlosung der Judikatur
Sozialarbeit bei Asyl in Not
Fürchtet Euch nicht...
Gemeinde Wien streicht Förderung von Asyl in Not
Schreibtischtäter
Folterpolizei
Haiderfreies Österreich !
Verfahren gegen Michael Genner
Ehe ohne Grenzen
Innsbruck: Genner kommt
20. Juni - Weltflüchtlingstag
Weltflüchtlingstag, Straßenfest
Guantanamo kann überall sein.
Ehe ohne Grenzen
Notwehr und Verfolgung
Folter
Recht auf Arbeit !
Hochzeitsmarsch
Relly und Maria dürfen bleiben
Aktion Notruf Asyl: Solidarität mit Relly !
Integrationskonferenz gegen Fremdenrechtspaket
Traumatisierter in Schubhaft
Asyl in Not - Vorstandsbeschluß
Folter in der Slowakei (Teil 2)
Viel` Feind`, viel Ehr`
Das ist Euer Gesetz !
Folter in der Slowakei
Religionsfreiheit
Schubhaft: Beschwerde gewonnen
NGOs fordern: Prokop muß weg !
Fremdenrechtspaket: erste Anfechtung !
Schwer Traumatisierter war in Schubhaft !
Neujahr

 

Asyl in Not, Währingerstraße 59, A-1090 Wien