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Preisträger der Dr. Bruno Kreisky Stiftung für Verdienste um die Menschenrechte (1991)

Michael Genner, Obmann von Asyl in Not, ist Preisträger der Österreichischen Liga für Menschenrechte (2011) für besonders couragierte Verdienste zur Umsetzung des Menschenrechts auf Asyl.


Adresse:
Währinger Straße 59/2/1
1090 Wien

Beratungszeiten:
Mo. von 9 bis 15 Uhr

Telefonische Auskünfte:
Mo. bis Do.
von 10 bis 12 Uhr

 

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Michael Genner / buchcover_michael / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

 
„Kunstasyl“, die Kunstauktion zu Gunsten von Asyl in Not, hat gestern, am 18. November 2019, einen Erlös von 55.620.- Euro gebracht. Das ist ein wunderschönes Ergebnis, noch dazu angesichts der zunehmenden Konkurrenz auf dem Spendenmarkt.
 
Unser herzlicher Dank gilt den Künstler*innen, die ihre Werke gespendet haben, und den Käufer*innen. Ganz besonders danken wir Anna Katharina Erdkamp, die die Kunstwerke gesammelt und die Auktion vorbereitet und organisiert hat; ebenso Otto Hans Ressler, der die Versteigerung souverän wie immer durchführte.
 
Ebenso (auch das gehört immer wieder betont) danke ich zwei befreundeten NGOs, dem Integrationshaus und der Diakonie, die nun schon seit 1996 (dem Jahr unserer ersten Auktion) aus Solidarität mit uns auf eigene Kunstauktionen verzichten. Vielen herzlichen Dank!
 
„Kunstasyl“ ist eines der beiden unentbehrlichen Standbeine unserer Finanzierung. Das zweite sind Sie, liebe Leser*innen. Ihre kleineren und größeren Spenden, übers Jahr verteilt, machen ungefähr auch so viel aus wie die Kunstauktionen. Daher bitte ich Sie auch diesmal um ihre solidarische Unterstützung. Die Arbeit von Asyl in Not ist in Zeiten wie diesen notwendiger denn je.
 
Michael Genner
Obmann von Asyl in Not
19. November 2019

 
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Novembergedenken
Wann, wenn nicht jetzt, ist es Zeit,
zu schleudern den Stein auf Goliaths Stirn?

 
Wir vergessen nicht und wir vergeben nicht. Und unsere Wahrheit ist immer konkret. Es waren die vielen Beschwichtigungsapostel, die dem Kampf gegen den Faschismus im Wege standen. Die zurückschreckten vor der Entscheidung zwischen Recht und Unrecht, Gut und Böse, Links und Rechts.
 
Sie waren es, die den Weg bereiteten. Erst zum Novemberpogrom, dann zum Holokaust.  Ihnen können wir niemals vergeben, genauso wenig wie den Faschisten selbst. Denn unsere unzähligen Toten sind auch ihrem Versagen, ihrem Verrat zum Opfer gefallen.
 
Heute kämpfen wir gegen den Faschismus unserer Zeit. Gegen die Identitären jeglicher Gestalt. Die hausgemachten Nazis ebenso wie die religiösen Fanatiker*innen, die Deutsch- und Türkisch-Nationalen, die Djihadisten und Völkermörder. Und ihre Hilfswilligen in den Ämtern und Gerichten und in allen möglichen Plattformen hier und dort.
 
Und ganz besonders gegen die Frauenmörder jeder Couleur, ob sie nun FPÖ-Mitglieder waren oder sind wie der eine in Tirol oder türkische Faschisten wie ein anderer in Niederösterreich, und ebenso gegen ihre Wegbereiter*innen jeglichen Netzwerks und „Think-tanks“ und jeder Konfession.
 
Und daher verurteilen wir alle, die schweigen zur türkischen Aggression gegen Kurdistan, zur ethnischen Säuberung, zur Niederschlagung der Frauenrevolution in Rojava.
 
Und daher genügt es uns nicht, nein gar nicht, wenn irgendeiner meint, er sei ja persönlich dafür, wenn die Kurden Demonstrationen machen.  Und selbst? Nun, er würde die Nachricht teilen… Es ist so erbärmlich. Wie wenn in den Dreißigerjahren jemand sagte, er sei ja auch dafür, daß die Juden gegen den Antisemitismus demonstrieren.
 
Heute ist es an der Zeit, wie damals, sich zu entscheiden, Partei zu ergreifen vor der ganzen Welt. Den Stein zu heben. Vor uns steht Goliath. Wann, wenn nicht jetzt? Wer, wenn nicht wir?
 
Michael Genner
Obmann von Asyl in Not
9. November 2019

 
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Ihre Spende dient zur Gänze dem rechtlichen und politischen Kampf von Asyl in Not
 
Primo Levi, „Wann, wenn nicht jetzt?“: „Wann, wenn nicht jetzt, singen die Partisanen den Talmud zitierend, sollen wir den Stein schleudern gegen Goliaths Stirn?“ – Nachwort von Primo Levi: „Selbstverständlich stimmt die Interpretation dieses Spruches, die ich den Personen in den Mund lege, nicht mit seiner orthodoxen Auslegung überein.“
 
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https://www.puls4.com/pro-und-contra/videos/ganze-folgen/Ganze-Folgen/Wie-reagieren-auf-Erdogans-Einmarsch-762444?fbclid=IwAR2CQkDRKxOImpBE0dQP5xtp3MNQCD2N0Ap-fVKyI5rJAF8Bc_FzBkRaWmE
 
Ganz herzlichen Glückwunsch an Kübra Atasoy, Geschäftsführerin von Asyl in Not, für ihren souveränen Auftritt auf Puls 4!
 16. Oktober 2019

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Der ORF darf nicht zum medialen Komplizen der Barbarei werden!

Liebe Leser*innen, haben Sie sich auch so über die Hofkriegsberichterstattung des ORF geärgert wie wir? Dann unterstützen und verbreiten Sie unseren offenen Brief. Erstunterzeichner*innen: Ibrahim Amir, Kübra Atasoy (Geschäftsführerin von Asyl in Not), Sabine Strasser, Marianne Six-Hohenbalken, Sebastian Reinfeldt und Richard Schuberth.

Hier der Link zum Unterschreiben:
https://mein.aufstehn.at/petitions/der-orf-darf-nicht-zum-medialen-komplizen-der-barbarei-werden?fbclid=IwAR1dWMRnRcH1dCO1wGpIuP71cJj1k7O5oAxy-Csed9g0fW0BvusNveltyns

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Das klerikal-faschistische Regime in der Türkei hat einen neuen imperialistischen Angriffskrieg gegen das tapfere kurdische Volk und gegen die freie Republik Rojava begonnen.
 
Vergessen wir niemals, daß das Volk von Rojava den Islamischen Staat besiegt und damit auch unsere Freiheit hier in Europa verteidigt hat. Welchen Dank hat es jetzt zu erwarten, und von wem? Wir werden uns sehr genau anschauen, wer hierzulande jetzt auf welcher Seite steht.
 
Erdogan und seine Handlanger gehören vor ein internationales Kriegsverbrechertribunal gestellt. Mitschuldig an seinen Verbrechen sind alle jene, auch hier in Österreich, die ihn durch Unterwanderung von Ämtern, Gerichten und zivilgesellschaftlichen Plattformen unterstützt haben. Auch sie werden dafür zur Rechenschaft zu ziehen sein.
 
Michael Genner
Obmann von Asyl in Not
9. Oktober 2019

 
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nach der Vorstellung von Die Macht der Dinge. Szenen zur Migration, zur Notwendigkeit des politischen Widerstands:

"Wir haben viele Regierungen kommen und gehen gesehen, deshalb lässt es uns relativ kalt, ob jetzt ein Innenminister Kickl geheißen hat und nicht mehr so heißt oder wer nach ihm kommen wird. Natürlich bekämpfen wir auch die einzelnen Figuren dieser Art, aber wir machen uns keine Illusionen über den Wert systemimmanenter Reformen.

Denn wir leben in einem Land, wo Tag für Tag schwerste Verbrechen gegen die Menschenrechte geschehen, wo Asylsuchende nach Afghanistan zurückgeschoben werden: Menschen, die vor dem Terror der Taliban geflüchtet sind! Zurückgeschoben ins Unglück und in den Tod.

Wir erleben es, wie kurdische Flüchtlinge aus der Türkei, die dem Terror des Erdogan-Regimes entronnen sind, zurückgeschickt werden: Haarsträubende Entscheidungen korrupter Beamter und Richter, die behaupten, diese Menschen wären Terroristen, weil sie an Demonstrationen gegen Erdogan teilgenommen haben!

Dagegen kämpfen wir. Wir vertreten trotz allen Widrigkeiten mit Erfolg. Aber wir kennen die engen Grenzen unserer juristischen Kunst. Wir appellieren daher an Sie alle, teilzunehmen am politischen Kampf für die Wiederherstellung der Menschenrechte und für den Respekt vor der Genfer Flüchtlingskonvention.“

Die ganze Rede auf Facebook:
https://www.facebook.com/AsylInNot/videos/403507296978970/UzpfSTE3NDU5NDU1MjQ6MTAyMDYxMDc0NDM0MDIxOTI/

Michael Genner
Obmann von Asyl in Not
Weltmuseum, 1. Oktober 2019
 

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Exkanzler Kurz hat bei einer Puls4-Diskussion am 16. September 2019 einen demagogischen Angriff auf die grüne Vizebürgermeisterin Birgit Hebein geführt. Er hat dabei eine Passage aus meinem (2013 veröffentlichten) Artikel „Schlepper und Lumpen“ ins Treffen geführt, für den eine damalige Polit-Staatsanwältin mich hinter Gitter bringen wollte.
 
Birgit Hebein hat sich damals mit mir solidarisiert und sich (wie dutzende andere) öffentlich meiner Aussage in der inkriminierten Textstelle angeschlossen. Amnesty International kündigte an, mich im Falle meiner Verurteilung als Gewissensgefangenen zu führen. Das Verfahren wurde im Februar 2014 eingestellt; dies kommt rechtlich einem Freispruch gleich.
 
Mit seinen Auslassungen auf Puls4 hat Kurz eine Reihe von empörten Kommentaren ausgelöst, die aber leider zumeist am Wesentlichen vorbeigehen.
 
Das tatsächlich Empörende ist nämlich nicht, daß Kurz den Grünen (freilich völlig grundlos) eine angebliche Nähe zur Schlepperei unterstellt; sondern vielmehr, daß er dreist und ungeniert einen neuerlichen Vorstoß zur Kriminalisierung von Fluchthilfe unternimmt.
 
Schlepper, so Kurz, sind „Verbrecher, die gejagt gehören“. Das stellt er so ganz pauschal in den Raum. Ohne (wie ich es in meinem Artikel „Schlepper und Lumpen“ tat) zwischen lebensrettender Fluchthilfe auf der einen, Mord und Zuhälterei auf der anderen Seite auch nur irgendeinen Unterschied zuzulassen.
 
Nicht, dass mich das wundert; Kurz ist ja auch stolz darauf, die „Balkanroute“ geschlossen zu haben. Er ist einer derjenigen, die schuld daran sind, dass verzweifelte, schutzsuchende Menschen keinen Zugang erhalten zum Menschenrecht auf Asyl, sondern unterwegs verkommen, ertrinken, in Elendslagern dahinvegetieren.
 
Um seine Asylblockade zu brechen, wird daher auch in Zukunft Fluchthilfe nötig sein.
 
Birgit Hebein und ich können uns (derzeit wenigstens noch) ganz gut wehren. Wir sind in unsere sozialen Netzwerke eingebettet, deren Mobilisierungskraft immerhin zur Einstellung des damals gegen mich inszenierten Verfahrens führte.
 
Aber die kleinen „Schlepper“, die Herr Kurz jagen möchte, und die nichts anderes tun, als Ihresgleichen zu helfen, mit ihnen solidarisch zu sein, denen fehlt zu unserer Schande jeder Schutz. Auch der grüne Diskussionspartner des Kurz ging darauf nicht im Geringsten ein.
 
So sind die Zustände in diesem Land. Aber das ist uns nicht neu. Unser Weg hat vor langer Zeit begonnen; er ist mühsam und steinig. Am Ende werden wir siegen.
 
Michael Genner
Obmann von Asyl in Not
17. September 2019

 
Kurz, “Verbrecher, die gejagt gehören”:
https://kurier.at/politik/inland/oevp-neos-und-gruene-kann-diese-koalition-klappen/400607426
 
Zum seinerzeitigen Verfahren gegen mich:
http://www.asyl-in-not.org/php/schlepper_und_lumpen,20483,33673.html
http://www.asyl-in-not.org/php/abgeordnete_birgit_hebein_solidarisiert_sich_mit_michael_genner,20714,34995.html
http://www.asyl-in-not.org/php/amnesty_international_zum_prozess_gegen_michael_genner,20714,35022.html
http://www.asyl-in-not.org/php/ein_sieg_der_solidaritaet,20714,35031.html
 
Liebe Leserinnen und Leser, der Kampf gegen das Unrecht kostet leider auch Geld.
Wir bitten Sie auch diesmal um Ihre Spende:
 
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Asyl in Not, Währingerstraße 59, A-1090 Wien