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Preisträger der Dr. Bruno Kreisky Stiftung für Verdienste um die Menschenrechte (1991)

Michael Genner, Obmann von Asyl in Not, ist Preisträger der Österreichischen Liga für Menschenrechte (2011) für besonders couragierte Verdienste zur Umsetzung des Menschenrechts auf Asyl.


Adresse:
Währinger Straße 59/2/1
1090 Wien

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Mo. von 9 bis 15 Uhr

Telefonische Auskünfte:
Mo. bis Fr. von 10 bis 12 Uhr

 

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Michael Genner / buchcover_michael / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Asyl in Not verurteilt die Angriffe auf Afrin/Efrîn aufs Schärfste.

 

Seit jeher stehen wir auf der Seite des Widerstands in Rojava gegen die Angriffe des türkischen Staates und wir bekräftigen diese Position erneut.
 
Seit Jahren bombardiert das Regime Erdogan die kurdischen Gebiete in der Türkei und hat nun die wortwörtlich die Grenze -nämlich nach Rojava- überschritten. Das ist nicht nur völkerrechtlich die Definition von Krieg. Es ist unmöglich, jetzt noch wegzuschauen.
 
Erdoğan rekrutiert nach aktuellen Berichten aus der Türkei neben dem eigenen Heer syrische IS-Unterstützer_innen und ehemalige islamistische Kämpfer_innen, die mit deutschen und österreichischen Waffen sowohl kurdische Zivilist_innen, die sich vor der Bedrohung des IS nach Afrin gerettet hatten, als auch die Kämpferinnen und Kämpfer der Allianz unter Führung der Volksverteidigungseinheiten YPJ/YPG angreifen; jene Kämpfer_innen, die beinahe im Alleingang am Boden den IS und seine Schergen mit beispielloser Entschlossenheit zurückschlugen.
 
Wer heute in Österreich von #reichenhetze spricht, wer den Zugang zum Arbeitsmarkt beschränkt, wer die Aufnahme von Flüchtlingen problematisiert und nicht das Verhältnis des österreichischen Staates zu der Türkei, der macht sich mitschuldig.
 
Schon seit geraumer Zeit führt der österreichische Staat türkische Befehle aus, indem er kurdische Mitbürger_innen hier per Haftbefehl suchen und festnehmen lässt, oder auch über die Scheinheiligkeit der Doppelpassdiskussion besonders jene Oppositionelle in Gefahr bringt, die eben keine Möglichkeit sehen, die türkische Botschaft um Dokumente zu bitten, ohne sensible Informationen über sich selbst an den türkischen Staat preiszugeben.
 
Ihr könnt euch sicher sein, dass wir euch beobachten, euch dokumentieren und in gemeinsamer Organisation zu Fall bringen werden.
Einmal mehr gilt es, in den Forderungen radikal wie die Wirklichkeit zu bleiben:
 
Stopp den Waffenlieferungen an die Türkei!
Keine Investionen österreichischer Firmen mehr in der Türkei!
Asyl für alle im Widerstand gegen das unterdrückerische Regime und ihre humanitäre Unterstützung!
Ende der Schikanen gegen türkische Staatsbürger_innen in Österreich!

 
Wir fordern auch alle anderen NGOs und Interessensgruppen, die sich in Österreich für Refugees und gegen Rassismus einsetzen, auf, Stellung zu beziehen und deutlich Haltung zu zeigen!
 
Für Asyl in Not:
Kübra Atasoy-Özoglu
Vorstandsmitglied


21. Jänner 2018
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Heute verlässt uns eine Kämpferin für die Ausgebeuteten und Schwächsten in unserer Mitte. Es verlässt uns ein Mensch, dessen Integrität und Haltung heute mehr denn je gebraucht wird.

Ihr Einsatz für die Grundrechte in Österreich und für Geflüchtete hat Generationen an Aktivist_innen geprägt und wird auch nach ihr fortbestehen
Wir bleiben ihr und ihrer kämpferischen Haltung stets verbunden,
 
Liebe Ute,
sei unbesorgt, wir tragen die Fackel weiter.
19. Jänner 2018

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Sendung verpaßt? Hier der Link zur Tvthek
 
http://tvthek.orf.at/profile/Heimat-Fremde-Heimat/1357/Heimat-fremde-Heimat/13961072/Vergewaltigung-Afghanin-kaempft-um-Schutz-und-Asyl/14217651
 
Vergewaltigte afghanische Frau, Klientin von Asyl in Not, kämpft um ihr Recht auf Asyl.
Bericht in der ORF-Sendung „Heimat, fremde Heimat“, Sonntag 14.1.2018.
 
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Zehntausende waren am 13. Jänner 2018 in Wien auf der Straße. Ein schöner Erfolg, die größte Demonstration seit dem 3. Oktober 2015, jenem großen Tag der Fluchthilfebewegung, die die Grenzen geöffnet hatte.
 
Es ist ein Erfolg der unzähligen solidarischen Menschen, die sich selbst organisiert, den Aufruf weitergegeben, ihre Mitmenschen eingeladen haben. Das Regime wird mit ihnen rechnen müssen. Die demokratische Zivilgesellschaft hat an diesem 13. Jänner 2018 ihre Stärke gezeigt.
 
Meine Auftaktrede am Christian Broda Platz habe ich mit einem Wort von Christian Broda aus dem Jahre 1987 begonnen, das nach dreißig Jahren nichts von seiner Bedeutung und Aktualität verloren hat:
 
„Es darf nicht sein, daß unsere Gesellschaft in zwei Gruppen mit mehr und mit weniger Rechten zerfällt: in die Klasse der Einheimischen und die Klasse der ‚Fremden‘. In der Diskriminierung der Minderheiten lebt der Faschismus fort. Der Rassismus ist der Faschismus unserer Tage.“
 
Es war Christian Brodas politisches Vermächtnis, seine letzte Rede vier Tage vor seinem Tod. Und so habe ich ihm auf seinem Platz, auf dem er, wäre er noch am Leben, ohne Zweifel mit uns stünde, ein Versprechen gegeben: nämlich, daß dieses unser Land von den neuen Faschisten nicht erobert werden wird.
 
Darüber werden wir wachen, wir alle, die zehntausenden, die auf der Straße waren, und mit uns viele andere mehr, draußen in den Bundesländern, wir, die Bewegung von 2015, die von ihren Feinden gehaßt und oft totgesagt wurde und die sich nun lebendiger gezeigt hat denn je zuvor.  
 
Und wir werden es nicht zulassen, daß unsere Freundinnen und Freunde, die hier Schutz gesucht haben, aus ihren Wohnungen, ihren Betten gerissen und an „Konzentrations“-Orten „gehalten‘“ werden, wie es der neue Polizeiminister haben möchte. Dagegen stehen wir alle zusammen auf.
 
Und im Bund mit den Betroffenen aller sozialen Gruppen, deren Rechte und Interessen auf dem Spiel stehen, werde wir diesem Regime einen langen, harten Kampf liefern.  Viel Arbeit kommt auf uns zu. Am Ende wird das Menschenrecht siegen.
 
Michael Genner
Obmann von Asyl in Not
15. Jänner 2018

 
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Videos zur Demonstration:
https://www.facebook.com/klaus.kufner/videos/1998560083505010/?hc_ref=ARQmUaO6jxgpDon81lCkr6JI1Yqc1d85eidsg5Bc-y8jQ3gW-TdlTqeWuvTn4bqQppI&pnref=story
https://www.youtube.com/watch?v=J3-cBQqkmMA&feature=share
 
 
 
 
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Samstag 13. Jänner 2018, 14 Uhr
Christian Broda Platz (beim Westbahnhof) in Wien.

 
Der neue Polizeiminister will alle Menschen, die in Österreich Schutz suchen, in Lagern „konzentrieren“, damit er sie leichter abschieben kann. Er meint es genauso wie er es sagt. Es ist nicht nur eine verbale Provokation, wie manche glauben. Genauso wenig wie die Drohungen der Nazis in den Zwanzigerjahren. Solche Hetzreden dienen stets der Vorbereitung verbrecherischer Taten.
 
Allein in Wien befinden sich 19.000 Asylsuchende in Grundversorgung; 13.000 sind privat untergebracht. Herr Kickl will sie aus ihren Wohnungen herausreißen und an isolierten Orten (mit Ausgangssperre) konzentrieren. Er will sie von ihren Freundinnen und Freunden, mit denen sie nun oft schon jahrelang zusammenleben, trennen und ihre sozialen Bindungen zerstören.
 
Es ist wie in den Anfängen der Nazizeit. Sie gewöhnen die Öffentlichkeit ans Ungeheuerliche.  In diesem Licht ist es zu sehen, wenn neulich ein deutscher Politiker, Manfred Weber (CSU) ein Parteifreund des Kanzlers Kurz, die „finale Lösung der Flüchtlingsfrage“ gefordert hat.
 
Aber er hat natürlich nicht die Endlösung gemeint, genauso wenig wie Herr Kickl Konzentrationslager gemeint hat… Wie können wir diese harmlosen Worte denn so bösartig missverstehen!
 
Nun, wir haben aus der Geschichte gelernt. Wir wissen, wo das alles enden soll. Den Anfängen zu wehren, ist es zu spät. Wir sind schon mittendrin. Aber wir kämpfen. Und wir sind viele.
 
Es ist ein breites Bündnis, das zur Demonstration am Samstag mobilisiert. Immer mehr Menschen haben erkannt, daß auch sie betroffen sind, nicht nur die Geflüchteten und ihre HelferInnen, nein auch die Arbeitslosen, die das neue Regime aussteuern will, die Alleinerziehenden, die prekär Beschäftigten, alle arbeitenden Menschen, die das neue Regime zum Zwölfstundentag zwingen will…
 
Und wir freuen uns, daß nun auch beide Parteien der Wiener Landesregierung, SPÖ und Grüne, den Aufruf zu unserer Demonstration unterstützen.
 
Wir alle gehen am Samstag in Wien auf die Straße. Wann, wenn nicht jetzt ist es Zeit?
 
Michael Genner
Obmann von Asyl in Not
12. Jänner 2018

 
https://www.facebook.com/events/146576846065127/
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Nieder mit den Taliban!

 

Dieses Jahr wird uns oft auf der Straße sehen. Gegen den Faschismus in jeglicher Gestalt. Gegen die geplante Lagerhaltung geflüchteter Menschen. Gegen den Diebstahl am kargen Eigentum der Armen. Gegen die Aussteuerung der Arbeitslosen. Gegen Steuergeschenke für die Ultrareichen. Gegen die Gleichschaltung der Medien. Gegen Zwangsarbeit. Gegen Deportationen.
 
Und für einen gemeinsamen Kampf der Betroffenen, der Flüchtlinge, der Arbeitslosen, der Alleinerziehenden, der prekär Beschäftigten, der Armen insgesamt. Für die Verteidigung der demokratischen Republik. Und daher für einen raschen Sturz dieses neuen Regimes, dem jede moralische, demokratische Legitimation fehlt.
 
Und das heißt natürlich auch: für den Sturz der Regime überall auf der Welt, die das Menschenrecht mit Füßen treten. Stellvertretend dafür nennen wir zwei, die wir besonders verabscheuen, weil sie den religiösen Faschismus repräsentieren, der schon so viel Unheil angerichtet hat: das Erdogan-Regime in der Türkei und das Mullah-Regime im Iran.
 
Ihr Maß ist voll. Sie müssen weg. Aber sie sind natürlich nicht die einzigen auf der Welt. Wir nennen sie nur stellvertretend, wie gesagt. Da haben wir uns aber die Latte sehr hochgelegt, sagt ihr? Oh ja. Das tun wir gern. Und wir sind damit nicht allein.  
 
Nieder mit den Taliban! Das ist die Parole, mit der die Menschen im Iran seit Tagen auf die Straße gehen. Diesen Kampfruf nehmen wir so ernst, so umfassend, wie die Betroffenen ihn meinen. Es kann der Beginn einer Bewegung sein, die die ganze Welt umfasst.
 
Wir sehen uns auf der Straße!
Beim Neujahrsempfang für das neue Regime:
Samstag, 13. Jänner, 14 Uhr, Christian Broda Platz (beim Westbahnhof).
Gegen Rassismus und Sozialabbau!

 
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