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Achtung: neues Spendenkonto von Asyl in Not! Raiffeisen 32000 Kontonummer 5.943.139
Asyl in Not bekämpft den Faschismus in jeglicher Gestalt: Ob es sich um den Rassismus handelt, der in Übergriffen staatlicher Behörden gegen Flüchtlinge, aber auch in Wahlkämpfen gewisser Gruppen zu Tage tritt, oder um den islamischen Faschismus, der sich in Ehrenmorden, Steinigungen und Ausschreitungen gegen die Religionsfreiheit manifestiert. Wir werden daher auch von allen diesen Richtungen gleichermaßen gehasst. Vor kurzem war ich in Innsbruck, auf Einladung der Tiroler Grünen, und habe auf einer gut besuchten Versammlung über das neue Asyl- und Fremdenrecht gesprochen. Unsere Leserinnen und Leser wissen: Es ist heute notwendiger denn je, Traumatisierten und Folteropfern Privatasyl zu geben – im Klartext: sie vor der Polizei zu schützen. Dazu habe ich in Innsbruck aufgerufen; viele Leute haben sich gemeldet, die an künftigen Aktionen teilnehmen wollen. Der Führer der dortigen FPÖ, ein gewisser Heis, hat daraufhin den Tiroler Grünen, die mich eingeladen hatten, „Missbrauch des Sozialstaats“ unterstellt und meine „Abberufung“ als Obmann von Asyl in Not gefordert; außerdem sollten wir keine staatlichen Förderungen mehr bekommen. Der Arme weiß nicht, dass wir vom Staat seit langem völlig unabhängig sind. Wie wir hören, hat die Wiener FPÖ im Gemeinderat gegen Förderungen für das Vernetzungsbüro der Wiener Integrationskonferenz gestimmt, weil ich deren Beirat angehöre. Auch der angesehenen Beratungsstelle LEFÖ, die sich für Betroffene von Frauenhandel engagiert, will die Strachepartie keine Förderung gönnen, weil LEFO „illegale Prostituierte unterstützt“. Aber auch ein islamischer Wortführer in Wien hat bei einem Streitgespräch im „Depot“ meine Abberufung aus dem Vorstand von Asyl in Not verlangt, weil ich es gewagt hatte, die Gebote seines „geliebten und verehrten Propheten“ (Peitschenhiebe für „Unzucht“, Steinigung für EhebrecherInnnen) zu kritisieren. Er hat auch beim „Falter“ gegen die Veröffentlichung eines Porträts der holländischen Menschenrechtskämpferin Ayaan Hirsi Ali interveniert; und er hat Heinz Fischer (damals zweiter Parlamentspräsident) ermahnt, die feministische Publizistin Elfriede Hammerl zu rüffeln, weil sie die Frauenunterdrückung in islamischen Familien kritisierte. Neulich hörte ich, daß er sich auch bei der „Liga“ (dem Organ der Liga für Menschenrechte) über einen Beitrag des jüdischen Publizisten Karl Pfeifer beschwert hat. Ich habe diesen Tarafa Baghajati daher bei der Veranstaltung im „Depot“ mit Hojac-Westenthaler verglichen, der auch immer beim ORF intervenierte, wenn dort ausnahmsweise einmal etwas Kritisches über seinen Chef berichtet worden war. Auch er wird natürlich - genauso wie die FPÖ - erkennen müssen, dass mich niemand abberufen kann außer dem Herrgott, und an den glaube ich bekanntlich nicht. Aber es ist doch interessant, wie sich die Bilder gleichen: von rechtsaußen bis zum politischen Islam. Michael Genner Asyl in Not Währingerstraße 59 1090 Wien Tel.: 408 42 10-15, 0676 – 63 64 371 Spendenkonto: Asyl in Not, P.S.K., Kontonummer 92.034.400 Diesen Artikel bookmarken: |
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