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Preisträger der Dr. Bruno Kreisky Stiftung für Verdienste um die Menschenrechte (1991)

Michael Genner, Obmann von Asyl in Not, ist Preisträger der Österreichischen Liga für Menschenrechte (2011) für besonders couragierte Verdienste zur Umsetzung des Menschenrechts auf Asyl.


Adresse:
Währinger Straße 59/2/1
1090 Wien

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Mo. von 9 bis 15 Uhr

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Mo. bis Fr. von 10 bis 12 Uhr

 

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Weitere Solidaritätserklärungen

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Ao. Univ. Prof. Dr. Walter Manoschek:
Ich schließe mich den folgenden Aussagen von Michael Genner an und erkläre mich mit ihm solidarisch:



 
 "Aber vor jedem ehrlichen Schlepper, der saubere Arbeit macht: der seine Kunden sicher aus dem Land des Elends und Hungers, des Terrors und der Verfolgung herausführt, der sie sicher hereinbringt, den Grenzkontrollen zum Trotz, in unser ‚freies‘ Europa, habe ich Achtung. Er ist ein Dienstleister, der eine sozial nützliche Tätigkeit verrichtet und dafür auch Anspruch hat auf ein angemessenes Honorar."
 
Das ist das "Gutheißen von Menschlichkeit" und nicht das "Gutheißen einer Straftat"! Dafür muss sich Michael Genner vor Gericht verantworten?! Asyl in Not als Organisation und Michael Genner als Person setzen sich seit vielen Jahren für Flüchtlinge ein: kompromisslos, effektiv, konsequent. Und dafür soll Genner nun wieder einmal vor Gericht gezerrt und bestraft werden. Nicht Genners Aussage über "Schlepper" verstößt gegen mein Rechtsgefühl, sondern der Versuch, einen Kämpfer für die Menschenrechte mundtot zu machen.
 
Wien, 31.1.2014
Ao. Univ. Prof. Dr. Walter Manoschek
http://www.waltermanoschek.at/
 
Susanne Scholl
Noch einmal aus Solidarität mit Michael Genner und durchaus in der Bereitschaft, dies auch öffentlich zu verteidigen:
„Michael Genner wird sich nächste Woche wegen des strafwürdigen Gutheißens der Schlepperei verantworten müssen. Dass Menschen, die Flüchtlinge beim illegalen Grenzübertritt unterstützt haben, auch in der Vergangenheit bestraft und diffamiert wurden, zeigt der nächste Woche anlaufende Film „Akte Grüninger“ über den Schweizer Grenzbeamten Paul Grüninger, dessen aufrechte menschliche Haltung bei den Schweizer Behörden, die 1938 der Meinung waren, das Boot sei voll, nicht erwünscht war.“
 
Auch ich ziehe meinen Hut vor Menschen, die anderen helfen, über eine Grenze in Sicherheit zu gelangen, und sehe durchaus, daß diese auch bezahlt werden sollen, wenn sie helfen!
 
Susanne Scholl
 
Robert Misik:
Ich erkläre hiermit öffentlich: Ich heiße es gut, wenn Schlepper Menschen, die von Verfolgung bedroht sind, dabei helfen, Staatsgrenzen zu überschreiten, um dieser Verfolgung zu entgehen, selbst wenn sie dies gewerbsmäßig tun und dabei gegen Gesetze verstoßen. Ich schließe mich ausdrücklich den folgenden Aussagen von Michael Genner an: "Aber vor jedem ehrlichen Schlepper, der saubere Arbeit macht: der seine Kunden sicher aus dem Land des Elends und Hungers, des Terrors und der Verfolgung herausführt, der sie sicher hereinbringt, den Grenzkontrollen zum Trotz, in unser „freies“ Europa, habe ich Achtung. Er ist ein Dienstleister, der eine sozial nützliche Tätigkeit verrichtet und dafür auch Anspruch hat auf ein angemessenes Honorar."
Wien, 30.1.2014, Robert Misik
 
MinRat iR Dr. Heinz Leitner
 Als Beamter in Ruhe des Bundesministeriums für Arbeit und als ehemaliger Vertreter dieses Ressorts im Flüchtlingsfonds des Bundesministeriums für Inneres danke ich Michael Genner für seine großartigen Aktivitäten für verfolgte Menschen im Verein „Asyl in Not“ und seinen aufrechten Gang.
 
Es ist empörend, dass Michael Genner wegen Gutheißung einer mit Strafe bedrohten Handlung strafrechtlich bedroht wird und in seinem Grundrecht auf freie Meinungsäußerung eingeschüchtert werden soll. Dieser Einschüchterungsversuch ist zutiefst beschämend. Michael Genner hat nicht kriminelle Schlepperbanden, die am Elend verfolgter Menschen verdienen, gutgeheißen, sondern auf die verdienstvolle Solidarität von Personen hingewiesen, die Flüchtlingen auf ihrer Flucht vor Verfolgung und Tod beistehen.
 
Die Solidarität derartiger Personen („Schlepper“) hat auch Österreicherinnen und Österreicher auf ihrer Flucht vor den Verbrechen des Nazi-Regimes das Leben gerettet. Es ist beschämend, dass manche Repräsentanten Österreichs dies mutmaßlich vergessen haben.
 
Nie wieder Faschismus! Wehret den Anfängen!
Solidarität mit Michael Genner
 
MinRat iR Dr. Heinz Leitner, Wien
 
 
Erich Hahn
"Im Unterschied zur Revolution steht beim Widerstand gegen die Staatsgewalt nicht die Utopie im Zentrum, sondern die Rückkehr zu einem Recht, das über den Gesetzen steht.'" (Das große Nein, Doron Rabinovici, Die Presse, 06.06.2008, 18:42)

"Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht" (Brecht oder Arendt)

Das Recht, das über (unmenschlichen) Gesetzen steht, ist das Menschenrecht, so meine ich.
Und dieses konnte - und so wird es wohl auch zukünftig bleiben - meist nur mit zivilem Ungehorsam und Zivilcourage durchgesetzt werden.

Ich empöre mich über die Feigheit von anonymen Anzeigern. Ich heiße es gut, wenn ehrliche Menschen saubere Arbeit machen und verfolgten und bedrohten Menschen helfen, Staatsgrenzen zu überschreiten. 

Ich erkläre, dass der differenziert dargestellte Artikel "Schlepper und Lumpen" NICHT gegen mein Rechtsempfinden verstößt.  Ich danke Michael Genner und seinen MitstreiterInnen für ihren unermüdlichen und harten Einsatz, ihren Mut und ihre Zivilcourage.

Erich Hahn, Wien 22
hahn.erich@aon.at
 
 
Aber einer solidarisiert sich nicht…
 
Seinen tiefschürfenden Kommentar wollen wir dem Publikum nicht vorenthalten:
„Sind sie völlig irre? Norbert Darabos“
Norbert.Darabos@spoe.at
 
 
Spendenkonto:
 Raiffeisen (BLZ 32000),
Kontonummer 5.943.139, Asyl in Not
 
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