Asyl in Not - Jahresbericht 2020

23. 12. 2020

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Gruppenfoto von unserem Team im WUK-Hof

Jahresbericht 2020

Wir blicken ohne Frage auf ein äußerst ereignisreiches Jahr zurück. So einiges hat uns unvorbereitet getroffen, vor manchen anderen Ereignissen haben wir schon lange gewarnt. Das Jahr 2020 begannen wir mit einer geplanten Schulungsphase im ersten Quartal. Wir halten und besuchen Workshops, bilden uns und unser Umfeld intensiv weiter und bilden mehr Menschen aus.

Gedanken zum Anschlag - Politiken des Unsichtbarmachens

10. 11. 2020

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An diesem Jahrestag der Novemberpogrome stellen wir uns viele Fragen.

Seit Tagen beschäftigt uns die Frage, warum es in Österreich so einfach und so banal ist, die Aufmerksamkeit von den Opfern des Anschlags, der vor wenigen Tagen in der Seitenstettengasse begann, „dem Herz jüdischen Lebens“ und Zentrum der vermeintlichen Dekadenz dieser Stadt gleichermaßen, abzulenken.

Warum wurde nicht einen einzigen Tag lang der potentiell antisemitische Charakter dieses Angriffs, der einen Tag nach einem brutalen Überfall auf einen jungen jüdischen Mann stattfand, thematisiert?

Wen hassen sie am meisten? Ein Rückblick auf 40 Jahre

20. 10. 2020

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Als in Afghanistan die Mudjaheddin, unterstützt vom CIA, 1979 den heiligen Krieg gegen Russ*innen und Kommunist*innen begannen, war der erste, den sie umbrachten, wenn sie ein Dorf „befreit“ hatten, immer der Lehrer. Denn der hatte den Kindern (den Mädchen sogar!) beigebracht, zu lesen, zu hören und vor allem: zu denken statt zu glauben.

Afghanistan ist dann in der Finsternis versunken, jahrzehntelang. Die Frauen verloren alle Rechte, die sie vorher hatten. Sie mussten sich perversen Moralbegriffen unterwerfen und wurden zu Sklavinnen der Männer gemacht.